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Grüne wollen Freifunk-WLAN

Garbsen Grüne wollen Freifunk-WLAN

Mit Nachdruck fordert die Politik freies WLAN in Garbsen. Die CDU hatte im Mai den Anfang gemacht. Jetzt beantragen auch die Grünen freien Netzzugang für alle. Das sehen sie als "weiteren Schritt Richtung digitale Zukunftsfähigkeit" an. Sie legen den Schwerpunkt auf eine Zusammenarbeit mit dem Bürgernetz Freifunk.

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So sieht ein WLAN-Router des Bürgernetzes Freifunk aus.

Quelle: Katrin Kutter

Garbsen. Der Antrag der CDU wurde Ende Mai in die Gremien eingebracht. Darin forderte sie, nach dem Erlass des neuen Gesetzes zur Störerhaftung Gespräche mit Providern zu führen. Eine Beschlussvorlage auch über die möglichen Kosten sollte erstellt werden. Seither herrscht Funkstille - die Verwaltung hatte auch alle Hände voll zu tun. Zwischen Mai und November liegen unter anderem die Kommunalwahlen und die Konstituierung des Rates, das Projekt Neue Mitte, die Vorbereitungen zum Bad-Neubau.

Möglicher Grund für die Zurückhaltung könnte auch die rechtliche Unklarheit sein. Wurde die Störerhaftung - also die Verantwortung für das Surfverhalten von Nutzern über einen bestimmten Anschluss - wirklich abgeschafft?, fragen Kritiker. Eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes dazu fiel erst Mitte September.

Die Grünen sehen jetzt die Zeit gekommen, Attraktivität und Aufenthaltsqualität in Garbsen zu steigern - das sei das beste Marketing und zudem Bestandteil einer Willkommenskultur. Ein freies und offenes WLAN-Netz sehen sie als Teil der Daseinsfürsorge an.

Der Rat der Stadt, heißt es im Antrag, soll die Verwaltung beauftragen, ein Konzept über die Einrichtung eines WLAN-Netzes im öffentlichen Raum zu erarbeiten. Vor allem sollten dabei Freifunk-Initiativen und das Breitband-Kompetenzentrum des Landes in den Fokus genommen werden. Für den Aufbau einer zukunftsfähigen WLAN-Infrastruktur und die Unterstützung der Freifunk-Initiativen habe das Land 100.000 Euro zur Verfügung gestellt. Davon könnten auch die Kommunen profitieren.

Die Idee hinter Freifunk: Die Freifunker geben einen Teil ihres Anschlusses an die Öffentlichkeit ab. Dazu installieren sie einen zusätzlichen Router, den sie mit ihrem bestehenden Internetanschluss verbinden. Dieser Router baut ein öffentliches WLAN auf. Jeder, der das Signal empfängt, kann sich darüber kostenlos mit dem Internet verbinden. Mehr Infos auf freifunk.net

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