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Grundstein für Stadtteilzentrum ist gelegt

Garbsen Grundstein für Stadtteilzentrum ist gelegt

Am Freitag ist der Grundstein für das erste Stadtteilhaus in Garbsen gelegt worden. Es soll nicht nur als Betreuungseinrichtung dienen, sondern auch als Treffpunkt für die Anwohner des Stadtteils. Einige haben die Gelegenheit genutzt, um die neue Nachbarschaft kennen zu lernen.

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Grundsteinlegung für das neue Stadtteilhaus in Altgarbsen: Pfarrer Martin von Esser, Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Johannesstifts (von links), Johannesstift-Geschäftsführer Wilfried Wesemann, Architekt Jürgen Niemeyer, Bürgermeister Christian Grahl, Jürgen Kaiser, Vorstand Heimatwerk, und Projektleiterin Johanna Sandersfeld.

Quelle: Benjamin Behrens

Altgarbsen. "Wir haben hier als Kinder den schönsten Sandkasten gehabt", erinnert sich Klaus Engelking. Seit seiner Geburt wohnt der 77-Jährige gleich neben dem Baugrundstück. Auch jetzt erinnert die Fläche an der Einmündung zur Beethovenstraße etwas an einen Sandkasten. Seit zwei Monaten entsteht auf der Baustelle ein Stadtteilzentrum. Am Freitag wurde der Grundstein gelegt, Ende 2017 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Spätestens für Frühjahr 2018 ist die Eröffnung geplant. "Garbsen entwickelt sich unglaublich schnell. Wir brauchen so eine Einrichtung, die Leute werden älter", sagt Klaus Engelking. 

Die Besonderheit am Stadtteilzentrum: Der Bauherr, das evangelische Johannesstift, hat das Gebäude nicht nur als Pflegeeinrichtung geplant. Es ist gleichzeitig auch als Treffpunkt für den Stadtteil und die Gemeinde Altgarbsen gedacht. "Nicht wegziehen zu müssen, Freunde, Nachbarn, Angehörige können den Kontakt halten - das ist unsere Idee hier vom Quartier in der Beethovenstraße", sagt Wilfried Wesemann, Geschäftsführer der Altenhilfe im Johannesstift. Das Haus soll auch ein Nachbarschaftszentrum sein, um einerseits die Mieter an das Leben im Viertel anzubinden und andererseits auch  die Anwohner aller Generationen anzuziehen. Vier ambulante Wohngruppen für 48 Bewohner wird es bieten, außerdem Tagespflege für 30 Menschen. Drei barrierefreie Wohnungen sind im Dachgeschoss geplant.

Unter den rund 30 Anwesenden bei der Grundsteinlegung sind neben Klaus Engelking noch einige andere Nachbarn. Wie zum Beispiel Heide-Marie Kemper und Waltraut Jedamzik. Noch wohnen die beiden Freundinnen in Laufweite im Haus des Heimatwerks, Beethovenstraße 15. "Das ist an sich schon altersgerecht, aber man weiß ja nie", sagt Heide-Marie Kemper. Erst einmal hoffen die Nachbarinnen auf neue Kontakte und interessante Veranstaltungen im Stadtteilzentrum. "Wir freuen uns drauf", sagt Waltraut Jedamzik.

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Von Benjamin Behrens

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