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Radschnellweg nach Hannover schon 2017?

Garbsen Radschnellweg nach Hannover schon 2017?

Der Radschnellweg, der Garbsen und Hannover klimafreundlich verbinden soll, könnte schon 2017 oder 2018 realisiert werden und soll entlang der B6 führen. Der erste Bauabschnitt in Hannover ist "in der konkreten Planung", teilte die Pressesprecherin der Stadt Hannover, Anne Ruhrmann, mit.

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Lange geplant, vielfach gefordert: Ist der Radschnellweg zwischen Garbsen und Hannover entlang der B6 jetzt bald im Bau?

Quelle: Bernd Riedel

Garbsen. Für die Stadt Garbsen ist nach Einschätzung von Politik und Verwaltung der Radschnellweg ebenso wichtig wie die optimierte Stadtbahnverbindung - nicht nur als Element einer neuen Verkehrskonzeption oder aus Klimaschutzgründen, sondern vor allem in Hinblick auf die gewünschte Entwicklung der Stadt Garbsen zum Universitätsstandort: Der Maschinenbaucampus ist bereits im Bau. Studentenwohnungen sind in Planungen oder kurz vor der Fertigstellung. Die Stadt will attraktiv sein für die künftigen Studenten, die auf einem Radschnellweg rasch zwischen den Standorten Hannover und Garbsen hin- und herpendeln könnten. Untersuchungen zufolge steigt die Bereitschaft, für Strecken bis zu 15 Kilometer aufs Rad umzusteigen, desto mehr, je besser die Radwege sind, je besser die Zweiradtechnik wird und je teurer es wird, ein Auto zu unterhalten. Das gilt für Studenten ebenso wie für Berufstätige, die nach Hannover pendeln.

Die ersten Planungen für den Radschnellweg datieren aus dem Jahr 2012. Eine der Varianten, die durch die Leineaue führte, war rasch und bis zuletzt umstritten. In den vergangenen Tagen hatte es Irritationen wegen angeblicher naturschutzrechtlicher Bedenken gegeben. Die SPD Garbsen fordert deswegen in einem aktuellen Antrag, die Stadt möge mit Nachdruck eine zügige Realisierung des Radschnellweges betreiben. Die Irritationen scheinen ausgeräumt. Die Region Hannover unterstütze das Projekt, betonte Regionsdezernent Axel Priebs im Gespräch mit der Leine-Zeitung, es gebe bei ihr auch keine Bedenken gegen die Realisierung, sie sei aber nicht der Bauträger, sondern das seien die beiden Kommunen.

Die Stadt Hannover hat bereits den ersten Bauabschnitt in Planung, sagte Pressesprecherin Anne Ruhrmann. Die Variante, auf der naturschutzrechtliche Bedenken lagen und die wegen ihrer landschaftlichen Attraktivität lange im Gespräch war, werde nicht mehr weiterverfolgt, sagte Ruhrmann. Favorit ist die Streckenführung vom Königsworther Platz durch die Steintormasch und entlang der B6 Richtung Garbsen. Bestandteil dieser Planungen ist auch eine neue Radverkehrsverbindung zwischen Wasserkunst und Wasserstadt Limmer - das bewegt sich in Richtung Garbsen. Die Stadt Hannover hat dafür Fördermittel aus dem Topf "Klimaschutz im Radverkehr" beim Bundesumweltministerium beantragt. Wenn diese bewilligt seien, könne mit dem Bau des Radweges bis 2017 oder 2018 begonnen werden, sagte Ruhrmann.

Die Kosten für die 13,7 Kilometer lange Strecke wurden 2012 auf rund drei Millionen Euro geschätzt. Der Anteil der Stadt Garbsen läge bei rund 630.000 Euro, weil nur rund drei Kilometer der Strecke auf Garbsener Gebiet liegen. Die tatsächlichen Kosten werden derzeit noch ermittelt, sagte Ruhrmann.

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