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Vier Abende im alten Pferdestall

Heitlingen Vier Abende im alten Pferdestall

Musikalische Bühnen-Dinosaurier, provokante Gedankensänger, beflügelte Klassikkünstler: vier Abende auf dem Gutshof Heitlingen, die 26. Saison steht. Eine Vorschau auf alle Auftritte.

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Hilmar Kahl (von links), Ecki Hüdepohl und Gero Drnek eröffnen am 18. Septemberdie 26. Heitlinger-Herbst-Saison.

Quelle: privat

Garbsen. Der Heitlinger Herbst, eine private Kulturinitiative mit Dieter Albrecht und Günter Tegtmeyer an der Spitze, bittet in den renovierten Pferdestall auf Gut Heitlingen, Vor den Höfen 40. Das Programm der neuen Saison ist handverlesen. Was war noch nie zu sehen? Wer war noch nie in Heitlingen? Und wer wäre mal wieder dran? Danach strickt das Intendantenduo das Angebot - und das hat 25 Jahre lang funktioniert.

Lange nicht da gewesen sind Ecki Hüdepohl und der Saxofonist Stephan Abel, musikalische Freunde, aber selten zusammen zu erleben. Ecki and the Moon Pie Rats eröffnen mit Abel die Saison am 18. September. Blues, Soul und Jazz - ein musikalisch energiegeladener Konzertabend mit Hüdepohl und Abel, Gero Drnek und Hilmar Kahl, allesamt quicklebendige Dinosaurier der Blues- und Jazzszene mit zusammen mehr einem Jahrhundert Bühnenerfahrung.

Verkauf ab 1. September

Am Dienstag, 1. September, beginnt der Vorverkauf für alle vier Veranstaltungen. Der Kartenpreis bleibt konstant bei 12 Euro. Interessenten erhalten ihr Ticket im Tui-Reisecenter Berenbostel, Rote Reihe, im Kulturbüro Garbsen im Rathaus, Telefon (05131) 707650, bei Wulfs Bücherbörse im Shopping Plaza, Havelser Straße 1, Telefon (05131) 476050, und bei Schreibwaren Laxner in Osterwald. Platzreservierungen sind nicht möglich, wer zuerst kommt ...

- Freitag, 18. September, 20 Uhr: Ecki and the Moon Pie Rats, mit Stephan Abel als Special Guest; Blues, Soul, Jazz.

- Freitag, 2. Oktober, 20 Uhr: Nils Heinrich, „Mach doch’n Foto davon“, Kabarett.

- Freitag, 30. Oktober, 20 Uhr: Manfred Hausin & Carsten Langer, Gitarrenpoet trifft Eulenspiegel, „Steh nicht im Goldenen Buch der Stadt“.

- Freitag, 27. November, 20 Uhr: Konzertabend mit Stella Motina, Gintaras Janusevicius und Artem Nesterenko.

Noch nie da war der Kabarettist Nils Heinrich. Ein Wessi mit Ossi-Wurzeln, mehrfacher Preisträger, auf vielen Kanälen präsent und ein Vertreter der mittleren Kabarettistengeneration. In seinem brandneuen Programm „Mach doch’n Foto davon“ präsentiert sich Heinrich als lässiger Provokateur. „Er serviert große Gemeinheiten mit einem kleinen Lächeln“, sagt Günter Tegtmeyer. Tegtmeyer und Albrecht lassen ihren Gästen nichts servieren, was sie a) nicht probiert haben und was ihnen b) nicht schmeckt. Zu Tisch bitten sie am 2. Oktober all jene, die Unordnung in die Welt ihrer festgefahrenen Gedanken bringen lassen wollen.

Am 30. Oktober kommen zwei, von denen der eine die „Stimme Niedersachsens“ genannt wird, der andere trägt das Etikett „der junge Reinhard Mey“: Manfred Hausin, ein Eulenspiegel, und Carsten Langer, der Gitarrenpoet, präsentieren „Steh nicht im Goldenen Buch der Stadt“. Es ist ein heiteres Programm voller Satire, Ironie und tieferer Bedeutung. Es ist von Alltäglichem die Rede, aber auch von den Dingen, die dahinter stecken. Ein Programm mit Temperament und Tempo von einem alten Fuchs und einem jungen Dachs.

Das Genre gab’s schon, aber nicht in dieser Besetzung: Gintaras Janusevicius (Flügel), Stella Motina (Sopran) und Artem Nesterenko (Bass-Bariton) geben am 27. November ihren klassischen Konzertabend. Janusevicius und Motina haben zusammen rund 70 Konzerte bestritten, Nesterenko stößt für Heitlingen als Zugabe dazu. Ein Abend für Herz, Seele und die Ohren. Motina gehört zum Ensemble der Staatsoper, „wenn sie singt, hebt sich das Dach“, verspricht Albrecht.

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Von Redakteur Markus Holz

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