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Helfernetzwerk Neuland spielt sich ein

Garbsen Helfernetzwerk Neuland spielt sich ein

Das Garbsener Netzwerk der Flüchtlingshelfer steht, aber es arbeitet noch nicht an allen Ecken rund. Die größte Herausforderung ist es, Angebot und Nachfrage zu koordinieren.

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Kathrin Osterwald ist Sozialarbeiterin beim Nachbarschaftsverein Neuland

Quelle: eingereicht

Garbsen. Es sind - keine erfundenen - Einzelfälle: Jemand will Spenden beim DRK abgeben, aber das Telefon ist nicht besetzt. Die Kleiderkammer hat nur montags für zwei Stunden geöffnet, das passt zeitlich nicht jedem. Andere Sammelstellen gibt es nicht.

Jemand trennt sich von einer Eiche-rustikal-Schrankwand, aber das Soziale Kaufhaus lehnt ab. Nicht zeitgemäß, zu groß. Wohin damit?

Flüchtlinge vom Kronsberg haben Interesse am gemeinsamen Kochen. Kathrin Osterwald, Sozialarbeiterin bei Neuland, gibt das Interesse an die Koordinierungsstelle von Pastor Burkhard Grahe in Altgarbsen weiter, aber niemand greift das Interesse auf.

Osterwald kennt den Stand ehrenamtlicher Flüchtlingsbetreuung in anderen Städten und sagt: „Garbsen ist da schon sehr gut aufgestellt, aber das eine greift noch nicht immer ins andere.“ Wie auch - das Netzwerk ist noch jung und noch nicht perfekt eingespielt.

Sie und ihr Kollege Ronald Brantl hätten Arbeit: Bei Neuland stehen drei Nähmaschinen. „Die müssen durchgecheckt werden, dann könnten Flüchtlinge damit arbeiten“, sagt Osterwald. Für den Winter sucht Brantl Menschen, die gespendete Fahrräder auf Vordermann bringen wollen.

Osterwald und Brantl stoßen auf ein zusätzliches Problem: Wie erreichen Informationen über Angebote und Projekte die Leute, die verstreut in Wohnungen auf dem Kronsberg leben? „Wir haben keine Sammelunterkunft mit Schwarzem Brett, es ist hier mühsamer.“

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