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Hobbyimker putzen für süße Qualität

Garbsen Hobbyimker putzen für süße Qualität

Die ersten Frühlingsblüher sind da, die Sonne zeigt sich wieder. Jetzt werden auch die Bienen aktiv und sammeln erste Pollen. Höchste Zeit für die Hobbybienenzüchter vom Imkerverein Osterwald, den Frühjahrsputz zu erledigen - gemeinsam. Denn das nötige Spezialgerät hat nicht jeder im Haus.

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Unter Hochdruck: Hobbyimker Dirk Brunzel reinigt die Waben-Rahmen mit Wasser.

Quelle: privat

Osterwald. Die Winterruhe ist vorbei, in der Natur erwacht das Leben. Auch die Bienen werden aktiv und sammeln Pollen für die bevorstehende Brut. Für die Bienenfreunde vom Imkerverein Osterwald beginnt damit die intensivere Arbeitssaison. Denn um später die süße Nahrung der Insekten ernten zu können, braucht es einiges an Vorbereitung.

"Die Hygiene im Bienenstock ist sehr wichtig. Durch die richtige Vorbereitung können wir sicherstellen, dass das Endprodukt die Qualitätsstandards des echten Deutschen Imkerhonigs erfüllt", sagt Michael Horn, Vorsitzender des Imkerverein Osterwald

Die Hobbyimker haben gemeinsam geschrubbt und gewaschen - eine willkommene Abwechslung. "Der Imker ist normalerweise an seinem Bienenstand allein, umso schöner ist es, bestimmte Arbeiten gemeinsam im Verein zu erledigen", freut sich Horn.

Etlichen grüne Styroporkästen und einer noch größeren Menge Holzrahmen haben die Osterwalder Hobbyimker einen Frühjahrsputz verpasst. Beide zusammen bilden das Zuhause der Bienen und werden Zargen genannt. "Ein Bienenvolk braucht bis zu vier Kästen übereinander." Innen hängen rund zehn senkrechte Holzrahmen, an denen die Tiere die Wachswaben bauen. Beides muss für die Saison gesäubert werden.

"Nicht jeder im Verein verfügt über die benötigte Ausrüstung wie beispielsweise Tauchbecken und Hochdruckreiniger." Das aus dem Vorjahr vorhandene Wachs wird entnommen, gereinigt und eingeschmolzen. "Die Rahmen werden im Tauchbecken ausgekocht", beschreibt Horn. Die Imker verwenden nur Wasser und schonenden Spezialreiniger. "Es kommen keine Chemikalien zum Einsatz, und es ist ein geschlossener Kreislauf", erklärt Horn. Das gereinigte Wachs kommt zu Platten gepresst als Baugrundlage wieder in die Rahmen - und die Bienen können mit der Brut loslegen.

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Von Benjamin Behrens

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