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IGS-Schüler erleben Abenteuer in China

Garbsen IGS-Schüler erleben Abenteuer in China

Sie haben Entenblut probiert, wurden in Tai Chi unterrichtet und spazierten auf der Chinesischen Mauer entlang. Zehn Schüler der IGS Garbsen berichten über ihren Ausflug nach China.

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Diese Schüler und Lehrer der IGS Garbsen waren für zweieinhalb Wochen in China.

Quelle: Katharina Hemmer

Garbsen-Mitte. „Das Essen in China war gewöhnungsbedürftig“, erinnert sich Fabian Schulz. „Wir haben Restaurants besucht, wo Schweinehirn, Entenblut und Rindermagen auf der Karte standen“. Zusammen mit neun anderen Schülern und den Lehrern Frank Donat und Antje de Fries ist der 17-jährige zum Schüleraustausch nach China aufgebrochen. Die Schüler haben erst ein paar Tage in Peking verbracht, bevor es dann zu ihrer Austauschschule nach Shanghai ging. Insgesamt waren sie zweieinhalb Wochen unterwegs.

Essen mit Stäbchen ist kompliziert

In Peking besuchten die Schüler die Chinesischen Mauer, die Verbotenen Stadt und den Himmelstempel. „China ist riesig. Es sind sehr viele Menschen und der Verkehr ist ziemlich durcheinander“, berichtet Nina Schengenberg. Außerdem besichtigten sie das Olympiastadion und waren Zuschauer bei einer Akrobatikshow. „15 Menschen balancierten dort zusammen auf einem Fahrrad“. 

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Zweieinhalb Wochen lang haben Oberstufen-Schüler der IGS Garbsen Abenteuer in China erlebt. Höhepunkt war ein Ausflug nach Shanghai.

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Anschließend brachen sie zu ihrer Austauschschule nach Shanghai auf. Dort wohnten die Schüler in Gastfamilien. „Teilweise gab es Probleme mit der Kommunikation, weil einige Gasteltern kein Englisch sprachen. Unsere Gastfamilien fanden es sehr lustig, dass wir noch nicht gut mit den Essstäbchen umgehen konnten. Insgesamt waren aber alle sehr gastfreundlich“, erzählte ein Schüler.

Erst Sport, dann Schule

In China beginnt die Schule mit Frühsport.  „Wir wurden in Musik, Kunst und in der Kampfkunstart Tai Chi unterrichtet“, erzählt eine Schülerin. Nach der Schule haben die Jugendlichen etwas mit ihren Gastfamilien unternommen. Ihre chinesischen Austauschpartner konnten oft nicht mitkommen, da sie noch bis tief in die Nacht Hausaufgaben machen mussten. „Die werden in China sehr ernst genommen. Es wird strikter Gehorsam gefordert“, sagt ein Teilnehmer.

Gegenbesuch ist geplant

Beim Essen erlebten die deutschen Schüler Überraschungen. Viele aus der Gruppe trauten sich, alles zu probieren und fanden sogar neue Lieblingsgerichte. „Chinesische Teigtaschen, Dumplings genannt, sind sehr lecker“, schwärmt ein Schüler. Das absolute Highlight der Gruppe war eine Bootsfahrt vor der Skyline Shanghais. Im nächsten Herbst kommt die chinesische Gruppe zum Gegenbesuch nach Garbsen. Bis dahin wollen sie in Kontakt bleiben – und zwar auf Englisch.

Von Katharina Hemmer

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