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Vom All durch den Dschungel ins Meer

Straßenkunst für Garbsen-Mitte Vom All durch den Dschungel ins Meer

In Garbsen-Mitte ist das bislang längste Straßenbild der Stadt entstanden: Rund 50 IGS-Schüler haben mit künstlerischer Unterstützung die Rückseiten von Garagen als Graffiti-Leinwand genutzt - auf ausdrücklichen Wunsch der Anlieger. Am Freitag gab's von beiden Seiten Applaus.

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Graffiti-Kunst aus der IGS für Garbsen-Mitte: Am Theodor-Lessing-Ring sind zwei triste und beschmierte Garagenrückwände hinter einem Straßenbild verschwunden. Hauptverantwortlich: die Kerngruppen 604 mit ihrem rund 30 Meter langen Bild und die 706 mit ihrer Tierwelt auf der Giebelwand. Die Künstler Michel "Cren" Pietsch (links) und Stefan Hoch aus Berlin haben die Kinder eine Woche lang unterstützt. Anlieger haben die Wandbilder maßgeblich finanziert und bedanken sich bei den IGS-Schülern mit Süßigkeiten. Der Applaus der Schüler gilt den vertrauensvollen Eigentümern der Garagen.

Quelle: Markus Holz

Garbsen-Mitte. Das Bild der IGS-Kerngruppe 604 ist rund 30 Meter lang. Das Wandbild  erzählt die Geschichte einer Schildkröte auf der Wanderung vom All durch den Dschungel ins Meer. Das ist zwar nicht die evolutionäre Reihenfolge, aber es ist ein überaus fröhliches Bild mit freundlichen Gesichtern geworden. Nach vier Tagen war von Garagenwand nichts mehr zu sehen.

Das zweite Bild ziert den hohen Giebel einer Garagenanlage. Es entstand unter den Händen der IGS-Kerngruppe 706 an nur einem Tag - eine bunte, ebenso fröhliche Tierwelt hinter einer durchbrochenen Mauer. "Wir haben schon die nächsten Ideen", sagt die Schülerin Lisa Sophie Seidl (12). Im Moment fehlt es aber an Wänden und an Schulzeit für neue Projekte.

Der Anlieger Karsten Franke vom Theodor-Lessing-Ring hatte von den Graffiti-Projekten der Stadtwerke in Havelse gelesen, sich mit Nachbarn zusammengetan, die Jugendpflegerin Evelyn Körting von der Stadt um Hilfe gegen wilde Schmierereien gebeten und ordentlich Geld auf den Tisch gelegt für Künstler und Farbe. "Die Anlieger haben den Kindern sehr viel Vertrauen geschenkt; sie wollten vorher nicht wissen, wie das Bild aussehen soll - das verdient Respekt", sagt Körting. Für die Schüler war die Arbeit an den Riesenleinwänden und mit den Künstlern Michel "Cren" Pietsch und Stefan Hoch eine neue Erfahrung. Darum gab's am Freitag Applaus von beiden Seiten - völlig berechtigt.

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Fotostrecke Garbsen: Vom All durch den Dschungel ins Meer

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Von Redakteur Markus Holz

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