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Ilmasi-Schule ausgezeichnet

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Die Garbsener Ilmasi-Schule ist Vorreiterin in Sachen Musikunterricht. Sie hat bei einem bundesweiten Wettbewerb einen Hauptpreis gewonnen.

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Die Fachlehrkräfte Anika Sauerbrey und Frieder Bleyl nehmen im großen Sendesaal des WDR in Köln die Urkunde entgegen.

Quelle: Michael Fehlauer

Garbsen. Die Lehrer Anika Sauerbrey und Frieder Bleyl nahmen die Urkunde und das Preisgeld in Höhe von 2000 Euro in Köln in Empfang. In ihrer Laudatio hob die Jury die Vielfalt aktiven Musizierens im Schulalltag und die damit verbundene kontinuierliche und aufbauende Förderung aller Schüler hervor. Von Klasse eins an wird in allen zwölf Jahrgangsstufen Musikunterricht von Fachlehrkräften erteilt. „In vielen Ensembles werden zudem die individuellen Fähigkeiten sowie das gemeinsame Musizieren gefördert“, sagt der kommissarische Schulleiter Torsten Banas.

Regelmäßige Konzerte inner- und außerhalb der Schule sowie gemeinsames Singen seien feste Bestandteile des Schullebens. Darüber hinaus schaue die Ilmasi-Schule weit über den Tellerrand hinaus und kooperiere mit weiteren Schulen, aber auch mit den Profis wie der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, der NDR-Radiophilharmonie sowie mit Musikern und Künstlern aus dem Bereich Neue Musik, sagte Jurymitglied Barbara Overbeck.

Fachbereichsleiter Bleyl freute sich sehr über die Anerkennung: „Dieser Preis hat gezeigt, was wir gemeinsam erreichen können, wenn Musik einen festen Platz im Stundenplan und im schulischen Alltag hat.“ Seit zehn Jahren baut die Ilmasi-Schule ihr musikalisches Angebot kontinuierlich auf, Bands und Chöre wurden gegründet, Projekte angeschoben, die Kooperationen mit anderen Schulen, zum Beispiel auch mit dem Geschwister-Scholl-Gymnasium und der James-Krüss-Grundschule, aber auch vielen Schulen in der Region Hannover ausgeweitet. Einer der Höhepunkte: ein Auftritt mit dem Projekt „Trommelwirbel“ 2012 in der Oper in Hannover. Auch schwerer beeinträchtigte Kinder können jetzt mithilfe eines iPads, das der Förderverein finanzierte, an den Musikprojekten angemessen teilnehmen.

Der Bundesverband Musikunterricht hatte den Wettbewerb „Musik gewinnt!“ zum fünften Mal zusammen mit der Strecker-Stiftung, dem Kulturradio WDR 3, der Initiative Hören und dem Deutschen Musikrat ausgeschrieben.

Sieben Schüler pro Klasse

Die Region Hannover hat die Trägerschaft der Ilmasi-Schule Garbsen, einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung. Ihr Einzugsgebiet ist Garbsen, Langenhagen und Seelze. Der Schulbetrieb wurde am 5. August 2002 aufgenommen. Auf der Basis eines individuell abgestimmten und sonderpädagogischen Ansatzes soll die sensorische, motorische, sprachliche und kognitive Entwicklung der zurzeit 96 Schüler gefördert werden. Der Unterricht wird in Klassenverbänden von durchschnittlich sieben Schülern von jeweils zwei Pädagogen gegeben.

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