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Zehn Zentimeter fehlen an Von-Woyna-Brücke

Schloss Ricklingen Zehn Zentimeter fehlen an Von-Woyna-Brücke

Nein, es ist kein Witz: Radfahrer müssen demnächst vielleicht absteigen, wenn sie die sanierte Leine-Brücke zwischen Schloß Ricklingen und Luthe passieren. Das sollten sie schon während der Bauarbeiten seit Mai tun. Vielleicht müssen sie sich daran gewöhnen.

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Radfahrer absteigen? Das könnte auf der Leine-Brücke zwischen Schloß Ricklingen und Luthe Pflicht werden. Das Geländer der Brücke ist mindestens zehn Zentimeter zu niedrig. Darum bleibt der Bauzaun als Zwischenlösung stehen.

Quelle: Markus Holz

Schloss Ricklingen. Die Bauleute sind zwar am vergangenen Freitag abgezogen, aber sie haben einen Bauzaun hinterlassen. Er ist nicht schmuck, aber er bleibt vorerst - zur Sicherheit: Der Zaun steht da, damit niemand ins Wasser fällt. Das ist im vergangenen Jahrhundert keinem Radfahrer passiert - jedenfalls nicht verbrieft. Aber es könnte ja passieren. Und wer haftet dann? Die Region Hannover. Ihr gehören Straße und Brücke.

Eine europäische Richtlinie, für Deutschland übersetzt von der Bundesanstalt für Straßenwesen, schreibt für Brückenbauwerke mit Radweg eine Geländerhöhe von 1,30 Meter vor. 1,20 Meter sind gerade noch statthaft. Alles, was niedriger ist, zwingt zum Absteigen. Oder wenigsten zum Aufstellen des Gebotes „Radfahrer absteigen“. Die Von-Woyna-Brücke ist 1895 mit einem 1,10 Meter hohen Geländer gebaut worden. Zehn Zentimeter zu niedrig.

„Wir prüfen, welche Vorschriften hier gelten und was wir tun, um Sicherheit zu gewährleisten und um geltendes Recht umzusetzen“, sagt Christina Kreutz, Sprecherin der Region Hannover, „vielleicht müssen wir die Radfahrer ja auch nur bitten abzusteigen, statt es anzuordnen.“

Die Region sitzt bei der Prüfung mit den Fachabteilungen der Stadtverwaltungen Garbsen und Wunstorf am Tisch. Solange die Experten über die Sicherheitslücke beraten, bleibt der Bauzaun. Mindestens so lange dürfen Radfahrer auf ihren Drahteseln sitzen bleiben, wenn sie die Leine passieren.

Von Markus Holz

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Von Redakteur Markus Holz

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