Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Fußball spielen gegen Rassismus

Garbsen Fußball spielen gegen Rassismus

Faire Spiele und viele Tore hat es am Sonntagnachmittag beim Hallenfußball-Turnier gegen Rassismus in der Sporthalle des Johannes-Kepler-Gymnasiums gegeben. Das Turnier hatte die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs (IGMG) aus Anlass der Internationalen Wochen gegen Rassismus organisiert.

Voriger Artikel
Kurioses aus dem Unterholz
Nächster Artikel
SPD über Badepark-Ultimatum empört

Die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs Garbsen organisiert ein Hallenfußball-Turnier gegen Rassismus.

Quelle: Lütjens

Auf der Horst. Kinder und Jugendliche schwangen selbst gemachte Plakate mit Aufschriften wie: "Garbsen gegen Rassismus", "Respekt", "Alle anders - Alle gleich", "Refugees Welcome" und "Rote Karte gegen Rassismus". Auf dem Spielfeld standen sich Mannschaften mit Spielern aus Syrien, Irak, Afrika sowie mit türkischem und arabischem Migrationshintergrund gegenüber. "Die Stadt begrüßt es sehr, dass sie den Gedanken gemeinsam gegen Rassismus aufnehmen und umsetzen", sagte Garbsens stellvertretender Bürgermeister Rüdiger Kauroff.

Die Fußballer bei Friends of Neuland I und II traten in vom Integrationsbeirat geliehenen Trikots an. Die Flüchtlinge kommen aus Syrien, Irak und dem Sudan. Sie wohnen in der Notunterkunft Altgarbsen, in der Gemeinschaftsunterkunft in Berenbostel oder schon in Wohnungen.

Ein syrischer Flüchtling, der bereits in seiner Heimatstadt Aleppo Fußball gespielt hat, freute sich besonders über das Turnier. "Er hat viele Probleme. Der Sport lässt ihn diese wenigstens zeitweise vergessen", sagte Kathrin Osterwald vom Sozialprojekt Neuland. Sie ist von Berufs wegen mit Integration befasst. Die jungen Männer wünschen sich eine Trainingsmöglichkeit, damit sie regelmäßig spielen können. Die Bolzplätze dürfen nach 18 Uhr nicht mehr bespielt werden und als Erwachsene bekommen sie keine Mittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket.

Beim Essen und auf der Tribüne ergaben sich auch Gespräche unter den Spielern der acht Mannschaften. Die IGMG engagiert sich über den Sport hinaus für Integration. Sie bietet in ihren Räumen einen Sprachkursus an, Mitglieder besuchen regelmäßig Flüchtlinge und mit der eigenen Hilfsorganisation werden Geld und Sachspenden gesammelt. Auch das Angebot der Freitagspredigt auf Deutsch und Arabisch werde gern angenommen, sagte Yavuz Yaylak von der Gemeinde.

doc6oxo7puxpaqift4w3qa

Fotostrecke Garbsen: Fußball spielen gegen Rassismus

Zur Bildergalerie
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6r8v2uu0q2u1mb8tzg5m
Angler gründen Umwelt-Jugendgruppe

Fotostrecke Garbsen: Angler gründen Umwelt-Jugendgruppe

Lebensart-Garbsen

Viele interessante Informationen, Adressen und Unternehmen aus Hannovers Nachbarort finden Sie im innovativen Netzwerk "Lebensart Garbsen". mehr