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Stimmungsvolles im Dreivierteltakt

Garbsen Stimmungsvolles im Dreivierteltakt

Stimmiger hätte es kaum sein können. Passend zu den lauen Temperaturen am Sonntagabend trat das Johann-Strauss-Orchesters Hannover in der Reihe „Konzerte bei Hesse“ mit einem abwechslungsreichen Programm zum Thema Frühling auf. Begleitet wurden die vielfältigen und schwungvollen Melodien von einem zarten Vogelstimmenkonzert im Hintergrund.

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Klangfarbenreich spielt das Johann-Strauss-Orchester- Hannover unter der versierten Leitung von Istvan Szentpali. 

Quelle: Carola Faber

Berenbostel. Vor einer riesigen Fotowand, auf der ein Wald mit hellgrünen Blättern abgebildet war, interpretierten die Musiker klassische Werke der Komponisten Johann Strauss (Vater und Sohn), Robert Stolz, Josef Strauss und Daniel Spogis. Da der Gastmoderator Hans Stolz, ein Neffe des österreichischen Komponisten kurzfristig absagen musste, führte Moderator Philipp Beisteiner unterhaltsam durch das Programm.

„Während meiner Tätigkeit beim Radio habe ich Enzi, die fünfte Frau von Robert Stolz, persönlich kennen gelernt. Sie schenkte mir ein Buch, das sie über das Leben ihres Mannes geschrieben hat. Daraus werde ich heute etwas erzählen“, versprach Philipp Beisteiner und ergänzte: „Als Stolz 1904 zu den Kreisen der Jungen Wilden gehörte, versuchte er sich in ersten Tonaufnahmen. Er zeigte sich von der Technik richtig begeistert und meinte, das die Perfektion der modernen Aufnahmetechnik sogar das Heraushören feinster Nuancen ermögliche. Das wirke geradezu wie eine Destillation!“

Zwischen den kurzen und interessanten Geschichten gefiel die mitreißende Musik des Orchesters unter der Leitung von Istvan Szentpali. Besondere Höhepunkte bedeuteten die Auftritte von Sopranistin Viktoria Car und Dietmar Sander (Bartion). Mit ihren weichen und geschmeidigen Stimmen entführten sie die Zuhörer in die Welt der Walzer, des Wiener Opernballs und solcher Lieder wie „Im Casino, da steht ein Pianino aus“ oder „In Wien, wo der Wein und der Walzer blüht“. Klangfarbenreich begleitet und mit Empathie vorgetragen, animierte die Musik zum Träumen oder Mitwippen.

Von Carola Faber

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