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Bessere Noten mit Keplers Power Camp

Garbsen Bessere Noten mit Keplers Power Camp

In den Osterferien freiwillig die Schulbank drücken? Für die meisten Schüler undenkbar. Nicht für 73 Sechst- bis Zehntklässler des Johannes-Kepler-Gymnasiums. Sie nehmen am sechsten Kepler-Power-Camp (KPC) teil, um ihre Noten zu verbessern oder zu halten.

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Besonders großen Lerneifer bescheinigt Studentin Jessica Scherle (rechts) ihren Schülern im Deutschkurs.

Quelle: Lütjens

Auf der Horst. So wie die Zwillinge Rieke und Alexander (14). "Man merkt schon, dass es etwas bringt. Ich weiß mehr und kann mich besser in den Unterricht einbringen", sagt Rieke. Die beiden Schüler haben zum zweiten Mal einen Workshop in Französisch belegt. Außerdem können Schüler Defizite in Englisch, Deutsch und Mathematik beheben.

Insgesamt nehmen 73 Schüler teil, sie sind in Lerngruppen mit drei bis fünf Teilnehmern eingeteilt. "Jährlich nehmen rund zehn Prozent unserer Schüler teil", sagt Lehrer und Organisator Ben Bögershausen. Rund 50 Prozent der Schüler verbessern ihre Noten durch das Camp. Das KPC geht über zwei Wochen mit jeweils vier Tagen. Die Workshops dauern jeweils zwei Zeitstunden, täglich von 10 bis 14.15 Uhr.

Finanziert wird das Camp von Eltern, der Stadt und den Stadtwerken als Sponsor. "Wir leben von den Garbsener Bürgern, daher macht es für uns Sinn, etwas für Garbsener zu tun", sagt Stadtwerke-Sprecher Detlef Grunwald. Er hat sich die Arbeit in einigen Lerngruppen angesehen und ist überzeugt, dass das Geld gut angelegt ist. Unterrichtet werden die Schüler von 14 Studenten, darunter drei ehemaligen Keplerschülern.

Besonders motiviert und lerneifrig zeigen sich Teilnehmer im Deutschkurs. Sie kommen aus Marokko, Syrien, Moldawien, Türkei, Rumänien und Griechenland. "Wir haben noch drei Minuten", sagen sie und bitten sie Studentin Jessica Scherle um die volle Unterrichtszeit. Auch die angehenden Lehrer profitieren vom KPC, sie sammeln jede Menge Praxiserfahrung. "Es ist eine nette Atmosphäre. Ich kann den Unterricht lockerer gestalten und damit die Schüler motivieren. Sie sind interessiert und machen mit", sagt Studentin Lisa Finn.

Neben den Förderkursen gibt es beim KPC auch einen Forderkurs für besonders begabte Schüler. Darin beschäftigten sich Lisa (15), Nyah (11), Deirdre (12) und Austauschschülerin Elisa (15) unter Leitung von Johannes Ludwig mit dem Thema "Wie hört sich Zufall an?" Die Gruppe befasst sich aus musischer und mathematischer Sicht mit dem Zufall. Aus zufällig ausgelosten Rhythmen haben die Teilnehmer eine Reihenfolge festgelegt und eine aus fünf Tönen bestehende sogenannte pentatonische Tonleiter geschrieben. Zusammen mit aufgenommenen Geräuschen und Improvisationen ist daraus ein Stück geworden.

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Lisa (15, von links), Nyah (11) und Deirdre (12) beschäftigen sich im Forderkurs musikalisch und mathematisch mit dem Thema Zufall.

Quelle: Lütjens
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