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Schüler lernen durch Engagement

Garbsen Schüler lernen durch Engagement

Sie haben in Kitas mit Kindern gespielt und gebastelt, Schüler der Saturnringschule beim Lernen unterstützt, Spielenachmittage für Flüchtlingskinder organisiert, sich im Haus der Ruhe mit Senioren beschäftigt und vieles mehr. Die achten Klassen des Johannes-Kepler-Gymnasiums haben sich ein Schulhalbjahr ehrenamtlich engagiert.

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Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums präsentieren die Ergebnisse des Projektes Lernen durch Engagement.

Quelle: Lütjens

Auf der Horst. "Lernen durch Engagement" heißt das Projekt, das die Schule zum ersten Mal organisiert hat. "Das Vorbild stammt aus Berlin von der Evangelischen Schule, die wir mit zwei Kollegen besucht haben", sagte Schulleiter Dieter Schwandt. Rund 80 Schüler haben daran teilgenommen.

Lernen durch Engagement ist eine Lehr- und Lernform, die gesellschaftliches Engagement von Kindern und Jugendlichen mit schulischem Lernen verbindet. Es ist gekoppelt an den Unterricht in Werte und Normen sowie Religion. Die Erfahrungen, die Schüler beim Einsatz für andere machen, werden im Unterricht aufgegriffen, reflektiert und mit Unterrichtsinhalten verknüpft. Ziel ist, dass die Jugendlichen lernen, wie sie sich mit ihren Talenten in die Gesellschaft einbringen können.

Die Schüler übernahmen die Verantwortung für ihre Projekte und mussten diese eigenständig planen. Dazu gehörten beispielsweise Vorlesestunden in Kitas, Fußballspielen mit Grundschülern oder einen Ausflug für Kinder beim SV Garbsen zu organisieren. Die Projekte wurden von den Gymnasiasten in Zusammenarbeit mit den Organisationen und Einrichtungen entwickelt. Die dabei entwickelten Fähigkeiten seien auch im Hinblick auf das Arbeitsleben von Bedeutung, sagte Kurt Kühnpast vom Freiwilligen-Zentrum Hannover. Das ist Kooperationspartner der Schule bei dem Projekt.

Ihre Ergebnisse und Erfahrungen haben die Schüler in Präsentationen verarbeitet, die sie am Dienstag bei der Abschlussveranstaltung vorgestellt haben. "Wir mussten lernen uns durchzusetzen und die Kinder richtig anzusprechen", sagten Joshua und Zak. Cassandra und Sara mussten im Mars-Point erst mal das Vertrauen der Kinder gewinnen, um akzeptiert zu werden. Die beiden 14-Jährigen wollen sich später weiter ehrenamtlich engagieren.

"Nicht zuletzt hat die Flüchtlingskrise gezeigt, wie wichtig das bürgerschaftliche Engagement ist", sagte Kühnpast. Es sei ein Wachstumsmarkt. Ein Euro ergebe sieben Euro an Wertschöpfung, rechnete er. Zur Auswertung des Projektes füllten Schüler, Lehrer und Engagementpartner Fragebögen aus, um Organisation Wünsche und Verbesserungsvorschläge zu erfahren.

Rund 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler sind mit dem Projekt „Lernen durch Engagement“ zufrieden . Die Projekte werden als sinnvoll angesehen und die Unterrichtsform hat positive Auswirkungen auf das Schulklima.
Sie haben vielfältige Erfahrungen aus den Engagements gesammelt.

45 Schüler können sich auch künftig bürgerschaftliches Engagement vorstellen.
Rund 90 Prozent der Engagementpartner sind mit Organisation und Zielerreichung des Engagements zufrieden. Sie wollen auch weiterhin Engagementplätze zur Verfügung stellen. Die Engagementmöglichkeiten und die Organisation sollen ausgebaut werden.

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Fotostrecke Garbsen: Schüler lernen durch Engagement

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