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Jugendjobagentur hat den Test bestanden

Garbsen Jugendjobagentur hat den Test bestanden

In dem ersten Jahr seit der Eröffnung hat sich die Jugendberufsagentur in Garbsen zu einem Vorzeigeobjekt entwickelt. Die Zusammenlegung aller an der Berufsberatung beteiligten Institutionen hat geholfen, die Zahl der arbeitssuchenden Jugendlichen in der Stadt um rund 12 Prozent zu reduzieren.

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Zufriedene Gesichter: Sozialdezernentin Iris Metge, Agentur-Koordinator, Hartmut Berg, Christoph Tietje (Geschäftsführer Agentur für Arbeit), Michael Stier (Geschäftsführer Jobcenter), Bürgermeister Christian Grahl und Erwin Jordan (Dezernent für soziale Infrastruktur der Region).

Quelle: Uwe Kranz

Garbsen. Jugendliche, die in Garbsen Schwierigkeiten haben, einen Ausbildungs- oder Studienplatz zu finden oder einfach nur Fragen zu diesem Themenbereich haben, brauchen seit einem Jahr nicht mehr von einer Einrichtung zur anderen zu irren. Alle Ansprechpartner sind in der Jugendberufsagentur unter einem Dach zusammengefasst. Der Erfolg dieser Konzentration ist messbar: "Wir haben fast 10 Prozent mehr Kunden", sagt Erwin Jordan, Dezernent für soziale Infrastruktur der Region Hannover in einer ersten Bilanz.

Alle Anfangsschwierigkeiten, beispielsweise Fragen des Datenschutzes beim Informationsaustausch, haben Agentur-Koordinator Hartmut Berg und sein Team längst hinter sich gelassen. Dabei ist die Liste der beteiligten Institutionen lang: das Jobcenter, die Agentur für Arbeit, das Pro-Aktiv-Center (Pace) und das Jobbüro - als Kooperationspartner sind unter anderem die Jugendhilfestation der Region sowie die Ausbildungslotsen und Berufseinstiegsbegleiter an den Garbsener Schulen angeschlossen.

"Die Jugendberufsagentur hat aus verschiedenen Rechtsgebieten eine funktionierende Einheit aufgebaut", lobt Michael Stier, Geschäftsführer des Jobcenters Hannover, die Mitarbeiter. "Wir freuen uns, dass die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen in Grundsicherung in den letzten zwölf Monaten um rund 12 Prozent zurückgegangen ist." Das heißt, 30 Jugendliche weniger als im Vorjahr sind aufgrund eines neuen Jobs oder einer Ausbildung auf diese staatliche Leistung angewiesen. Die Agentur bietet auch Hilfestellungen bei der Lösung von sozialen und privaten Problemen an. Nächster Baustein des Konzeptes ist eine Kooperationsvereinbarung mit allen Garbsener Schulen, die gerade entsteht. Mit ihrer Hilfe soll der Übergang von der Schule in den Beruf vereinfacht werden.

Auch Bürgermeister Christian Grahl freut sich, "dass die Startphase gelungen ist". Die Stadt Garbsen bot mit ihrer Größe, der Anzahl potenzieller Kunden und ihrem Netzwerk von Ausbildungslotsen und Berufseinstiegsbegleitern zu Beginn gute Voraussetzungen für das Projekt. "Die Ergebnisse sind nicht aber 1:1 auf andere Städte übertragbar", stellt Jordan klar. Erst drei Jugendberufsagenturen sind in Niedersachsen in Betrieb. Allerdings waren bereits mehrere Vertreter anderer Kommunen in Garbsen zu Besuch, um sich vom Erfolg des Konzepts zu überzeugen. Weitere Jugendberufsagenturen in der Region stehen bereits vor ihrer Verwirklichung, so Jordan, vielleicht schon in diesem Jahr.

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