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Straßen, Geh- und Radwege: Reicht das Geld?

Der Kandidaten-Check Straßen, Geh- und Radwege: Reicht das Geld?

Welche Positionen beziehen die Parteien und Wählergruppen in Garbsen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Die Leine-Zeitung fragt nach: Wird genug für die Instandhaltung der Straßen, Geh- und Radwege getan? Oder würden Sie mehr Geld dafür einsetzen?

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Holprige Radwege: Die Stadtverwaltung versucht, mit den Reparaturen nachzukommen. Aber der Etat ist begrenzt.

Quelle: Holz

Franz Genegel, CDU: "Viele Garbsener Straßen, Rad- und Fußwege sind reparaturbedüftig. Wir brauchen eine Prioritätenliste mit Kostenschätzungen, die für den Zeitraum einer Ratsperiode (5 Jahre) bestimmt, wann die Verkehrswege repariert oder erneuert werden. Wenn sich daraus der Bedarf nach mehr Geld ergibt, ist dieses bereit zu stellen, denn verschleppte Reparaturen kosten später umso mehr. Gehwege sind mehr als bisher den Bedürfnissen von Senioren und Behinderten anzupassen."

Karsten Vogel, SPD: "Für den Unterhalt aller Infrastruktureinrichtungen wie auch Geh- und Radwege sowie Straßen muss ausreichend Geld bereitgestellt werden. Es war die SPD, die 100.000 € zusätzlich zum Straßenunterhalt durchgesetzt hat. Das ergibt eine Stadt zum Wohlfühlen. Hier zu sparen wie bisher, ist Sparen am falschen Ende. Radwege wie von Berenbostel nach Engelbostel oder der Radschnellweg nach Hannover sind sinnvolle Beispiele."

Wencke Boldt, FDP: "Einige Straßen, Fuß- und Radwege sind in der Tat in einem desolaten Zustand, so der Zehntweg in Stelingen oder die Hermann-Löns-Straße in Berenbostel. Eine Erhöhung der Infrastrukturausgaben ist dringend geboten. Individualverkehr und öffentliche Nahverkehr können gleichberechtig gefördert werden. Der neue Rat muss mit der Verwaltung Vorschläge der Bürger aufgreifen, eine Liste der Prioritäten erarbeiten und nach und nach reparieren lassen."

Tibor Sostmann, Bündins 90/Die Grünen:   "Auf jeden Fall mehr Geld! Viele Geh-/Radwege sind in die Jahre gekommen und durch Wuzeln beschädigt. Eine Priorität hat für uns aber nicht nur die Instandhaltung, sondern auch der Ausbau. In der kommenden Wahlperiode sollte mit dem Bau des Radschnellweges nach Hannover begonnen werden. Auch Straßen müssen laufend instand gehalten werden, damit der Bürger durch später notwendige Grundsanierungen nicht zur Kasse gebeten werden muss."

Günther Petrak, Die Unabhängigen: "Wir werden darauf achten, dass die Instandhaltung von Straßen rechtzeitig vor der Grundsanierung passiert, damit die Anlieger nicht für eine verwaltungsseitige Verschleppung der Reparatur auch noch Anliegerkosten bezahlen müssen. Die im Haushalt stehenden Mittel sollen daher, wie auch schon in den letzten Jahren, für 2017 wesentlich erhöht werden.  Dies gilt für Gehwege, Straßen und insbesondere für die vielen maroden Radwege."

Manfred Kammler, AfD: "Der Zustand der Verkehrswege in Garbsen ist teilweise katastrophal, zum Beispiel "Auf dem Kronsberg". Statt Steuern in Millionenhöhe für ideologisch motivierte Verkehrsprojekte wie den Rückbau von Bushaltebuchten zu verschwenden, sollte der Erhalt der Verkehrswege im Vordergrund stehen. Statt Symbolpolitik in Form von sogenannten Schutzstreifen für Radfahrer zu betreiben, muss der Ausbau von Radwegen so erfolgen, dass diese auch angenommen werden."

Von der Redaktion

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