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Bäder: Wie garantieren Sie, dass es günstiger wird?

Der Kandidaten-Check Bäder: Wie garantieren Sie, dass es günstiger wird?

Welche Positionen beziehen die Parteien und Wählergruppen in Garbsen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Die Leine-Zeitung fragt nach. "Die jährlichen Kosten für das neue Hallen- und Freibad sollen niedriger sein, als für das alte Bad am Planetenring und ein neues Bad in Berenbostel. Wie wollen Sie das garantieren?

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Das hätte das neue Hallenbad in Berenbostel werden können. Der Rat hat sich aber für ein Zentralbad entschieden. Begründung: Die jährlichen Kosten sind niedriger, als beim Neubau für Berenbostel und den Altbau am Planetenring zusammen. Geht die Rechnung am Ende auf?

Quelle: Planungsbüro Venneberg & Zech

Gunther Koch, CDU: "Für zwei Autos hat man mehr Kosten als für eins. Die Betriebskosten für die zwei alten Bäder lagen zwischen 2,2 und 2,5 Millionen Euro jährlich. Heute sind z.B. aufwendige Klimaanlagen Vorschrift, deshalb wird ein neues Bad etwas mehr Betriebskosten verursachen, als die Hälfte der beiden alten Bäder. Das neue Bad in der Mitte ist von Gutachtern auf 1,5 Millionen Euro Zuschuss beziffert worden, es kostet also jedes Jahr fast eine Million Euro weniger."

Rüdiger Kauroff, SPD: "Nur die SPD hat gegen den Neubau des viel zu kleinen Mini-Bades in Garbsen-Mitte gestimmt. Nur wir wollen das Thema Erhalt des Badeparks Berenbostel und des Hallenbades am Planetenring wieder auf die Tagesordnung des neuen Rates bringen. Wir sind davon überzeugt, dass eine solide Haushaltspolitik es auch zukünftig ermöglicht, beide Hallenbäder und das Freibad zu unterhalten. Unsere Vorschläge haben wir gemacht, bislang war man nicht bereit uns zu folgen."

Florian Koschik, FDP: "Die Gründe für die stark zurückgegangenen Besucherzahlen und die hohen Kosten lagen in der mangelnden Attraktivität und der Schäbigkeit der alten Bäder. Ein zentrales Bad mit guter Atmosphäre wird sich durch bessere Auslastung selbst tragen. Entscheidend wird es sein, die laufenden Personalkosten, Betriebskosten und die zu erwirtschaftenden Abschreibungen unserer Bäderlandschaft mit den finanziellen Fähigkeiten der Stadtkasse in Einklang zu bringen."

Bernadette Zettelmann, Bündnis 90/Die Grünen: "Dass die Betriebskosten für ein Bad geringer sind als für zwei Bäder, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Aufgrund höherer Auflagen ist dies jedoch keine Selbstverständlichkeit. Wie schon bei den Baukosten fordern wir ein externes Kostencontrolling. Wichtig ist uns neben den Betriebskosten, auch die Qualität im Auge zu behalten, um den Bürgern ein attraktives Angebot zu gewährleisten."

Günther Petrak, Die Unabhängigen: "Das mit Mehrheit beschlossene Zentralbad muss über ein Kontrollverfahren, das über Ausgaben und gewünschte Veränderungen während der Bauphase wacht, begleitet werden. So wie auch das gebaute und erfolgreiche im Kostenrahmen gebliebene Rathaus und die Bibliothek. Betriebs- und Personalkosten sind für zwei Bäder nun mal wesentlich höher, als die Gesamtlösung Hallen- mit Freibad bei gleichzeitigem Baubeginn in der Mitte."

Manfred Kammler, AfD: "Ein Zentralbad lehnen wir, wie auch viele Bürger, ab. Nach Auffassung der AfD Garbsen gehören die öffentlichen Bäder in Berenbostel und am Planetenring zur Daseinsvorsorge. Dafür zahlen die Bürger Steuern. Wir werden uns für deren Erhalt einsetzen."

Von der Redaktion

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