Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Jugendliche suchen Neuland

Garbsen Jugendliche suchen Neuland

Nicht bei der Polizei, in der Kita oder beim Zahnarzt haben acht Kinder und Jugendliche aus Garbsen und Seelze ihren Zukunftstag verbracht. Sie haben sich in Berenbostel auf die Spuren des Ökumenischen Sozialprojekts Neuland begeben.

Voriger Artikel
Vom Auto aufs Rad: Umsatteln für den Klimaschutz
Nächster Artikel
Kellerbrand: Polizei sucht Zeugen

Stolz präsentieren die Jugendlichen ihre Plakate, die am Zukunftstag entstanden sind.

Quelle: Lütjens

Berenbostel. Am Ende des Tages hatten Kreshma (12), Layla (13), Lilli (15), Yarem (14), Hedija (11), Arya (12), Joudi (14) und Mohamad (12) zwei Plakate erstellt: Eines über Neuland und eines über sich selbst. Im Viertel auf dem Kronsberg suchte die Gruppe nach der Anwesenheit von Neuland. Sie nahmen Fotos vom Laden an der Wilhelm-Reime-Straße, von der Katholischen Kirche, vom Kirchenzentrum Silvanus, der Fahrradwerkstatt und dem Treffpunkt in der Liebermannstraße auf. Sozialarbeiterin Kathrin Osterwald erzählte den Jungen und Mädchen, was Neuland so alles macht.

Auf dem Weg lernten die Jugendlichen aus Syrien, Afghanistan, Ägypten, Serbien, der Türkei und Deutschland auch einander besser kennen. Sie führten Interviews zu ihren Namen und ihrem Alter, Schulen, Hobbys und Sport sowie Lieblingsessen. Ergebnis: Alle mögen Pizza und fast alle Fußball. "Das ist auch das Ziel der Aktion: Begegnung schaffen und Gemeinsamkeiten entdecken - wie bei der Arbeit von Neuland auch", sagte Osterwald.

Sie hat mit der Gruppe auch über das Berufsbild gesprochen, welche Möglichkeiten es im Bereich sozialer Arbeit gibt und wo die Unterschiede zu Betrieben liegen. Auch im nächsten Jahr will sie den Zukunftstag wieder anbieten. "Es hat mir viel Spaß gemacht, weil ich Leute kennengelernt habe", sagte Kreshma.

Ihr handwerkliches Geschick testeten am Donnerstag 20 Mädchen in den Werkstätten auf dem Campus Handwerk. Es wurde gemauert, gewickelt, geschmirgelt, gebogen und gehämmert: Ob Öl- oder Radwechsel, Mauern hochziehen oder Kettenanhänger bearbeiten - die Schülerinnen gingen mit Feuereifer und Spaß ans Werk. Sie zeigten in der Maurer-, Maler-, Elektro-, Metall- und Kfz-Werkstatt ihr handwerkliches Können.

"Wir laden seit vielen Jahren am Zukunftstag zum Abenteuer Werkstatt ein, um Mädchen für technische Berufe zu gewinnen und ihnen zu zeigen, dass im Handwerk nicht nur Muskelkraft, sondern auch Köpfchen gefragt ist", sagt Marthe Korbach vom Team Nachwuchsgewinnung der Handwerkskammer Hannover. 

Bei der Stadtverwaltung haben 47 Schüler ihren Zukunftstag verbracht. Stadtbaurat Frank Hauke war beeindruckt davon, "wie aufmerksam und hoch interessiert" die 13- und 14-Jährigen waren.

doc6uook34kdkpc8m683dd

Mit kleinen Interviews lernten die Jungen und Mädchen auch einander besser kennen.

Quelle: Lütjens
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6wcrvl2makxyh1hkj8x
Börse bringt Studenten und Firmen zusammen

Fotostrecke Garbsen: Börse bringt Studenten und Firmen zusammen

Lebensart-Garbsen

Viele interessante Informationen, Adressen und Unternehmen aus Hannovers Nachbarort finden Sie im innovativen Netzwerk "Lebensart Garbsen". mehr