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Kirchen sollen Mitarbeiter gleich behandeln

Garbsen Kirchen sollen Mitarbeiter gleich behandeln

Ein Kreis von Kommunalpolitikern aus SPD und Grünen setzt sich dafür ein, dass die Mitarbeiter von kirchlichen Einrichtungen in Garbsen die gleichen Arbeitsbedingungen haben wie die anderer Träger, die ebenfalls zum großen Teil mit öffentlichen Zuschüssen operieren.

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Bei den Arbeitsbedingungen in den Kindertagesstätten verschiedener Träger gibt es Unterschiede. Das wollen Kommunalpolitiker ändern.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Garbsen. Zu diesem Thema haben die beiden Fraktionen für Dienstag, 17. März, zu einer Podiumsdiskussion ins Rathaus eingeladen.

Die Initiative kommt aus dem Forum Ethik, das sich vor gut einem Jahr aus Mitgliedern beider Parteien und weitere Interessierter zusammengetan hat. „Wir wollen das Bestreben aus dem Grundgesetz umsetzen, dass Staat und Religionsgemeinschaften getrennt funktionieren wollen“, sagte Karl-Otto Eckartsberg von den Grünen, der auch dem Stadtverband der Humanisten vorsteht. Ein Thema sei das kirchliche Arbeitsrecht, das zum Beispiel bei den Beschäftigten an Kindertagesstätten im Stadtgebiet für große Unterschiede sorgt. Die Kirchen zahlen nicht nur weniger, sondern haben auch nur eine reduzierte Mitbestimmung und fordern vor allem bei den Katholiken von ihren Mitarbeitern auch eine Lebensweise, die den eigenen Moralvorstellungen entspricht. Schon im Juni hatten die Ratsfraktionen einen Antrag eingebracht, wonach die Stadt sich für eine Gleichbehandlung der Mitarbeiter kirchlicher und nichtkirchlicher Träger einsetzen soll, insbesondere bei künftigen Vertragsverhandlungen. Nach der Diskussion in der nächsten Woche soll er in den Ratsgremien beraten werden.

„Derzeit ist uns in Garbsen kein aktueller Konflikt zu dem Thema bekannt“, sagte Jens-Holger Göttner (SPD). Trotzdem ist es der Initiative sehr wichtig, auf die Gleichbehandlung hinzuwirken - ohne jemandem den persönlichen Glauben absprechen zu wollen.

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