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Konkrete Pläne für Schulneubau in Stelingen

Garbsen Konkrete Pläne für Schulneubau in Stelingen

Die Zeiten des akuten Platzmangels in der Grundschule Stelingen könnten demnächst Geschichte sein. Die Stadt will einen Teil der Einrichtung abreißen lassen und neu bauen - und anschließend den Altbau sanieren. Die Kosten betragen etwa 5 Millionen Euro.

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Die Grundschule Stelingen soll für 5 Millionen Euro umgebaut werden.

Quelle: Markus Holz

Stelingen. Der Platzmangel ist unerträglich geworden: Die Grundschule in Stelingen ist eine von zwei Ganztagsgrundschulen im Garbsener Stadtgebiet - entsprechend hoch ist die Nachfrage der Eltern. In diesem Schuljahr besuchen 142 Jungen und Mädchen die Einrichtung. Etwa 110 davon nutzen das Angebot, dort in vier Schichten zu Mittag zu essen. Die Mensa ist aus Platzgründen bereits in einen Gruppenraum im benachbarten Feuerwehrhaus ausgelagert worden.

Ende 2015 war die Diskussion um einen Neubau erneut hochgekocht, unter anderem der zuständige Ortsrat Berenbostel machte damals Druck. Jetzt hat die Stadt konkrete Pläne vorgelegt. Die sehen vor, dass "die unbefriedigende Raumsituation behoben" wird, um eine "zeitgemäße Pädagogik im Lern- und Lebensraum Schule" zu ermöglichen. Das bedeutet konkret: Ein Teil der Schule wird abgerissen und neu gebaut. Lediglich der Schulaltbau aus dem Jahr 1949 bleibt erhalten und wird saniert - "schon aus Ortsbildgründen", wie die Verwaltung mitteilt.

Der Neubau soll ein helles Atriumgebäude werden, in dem sich die Schüler wohlfühlen können. Der Bau wird dazu ein weiter nord-östlich entstehen, dafür muss auch das Lehrschwimmbecken verlegt werden. Der Vorteil: Das Gebäude bekommt viel Tageslicht ab, und der Schatten der Bäume fällt auch nicht auf den Schulhof. Im Innern soll endlich genügend Platz für eine eigene Mensa, einen Kunst- und einen Computerraum sowie ein angemessenes Lehrerzimmer entstehen. Damit alle Kinder in alle Stockwerke gelangen können, wird ein Aufzug eingebaut.

Damit wurde der Plan verworfen, den Neubau L-förmig nah an der Schießsportanlage zu errichten. Es waren unter anderem Brandschutz- und Kostengründe, die dagegensprachen, heißt es in der Beschlussvorlage der Stadt Garbsen.

Im zuständigen Ortsrat Berenbostel war der geplante Schulneubau bereits Thema. "Wir freuen uns, dass es eine schnelle und von allen Beteiligten akzeptierte Lösung geben kann", sagte Ortsbürgermeister Werner Baesmann. Er hofft, dass bis 2019 aller fertig sein wird.

Die Mitglieder des Schulausschuss sprechen am Mittwoch, 23. November, über die Pläne. Die Entscheidung über den Neubau und die Sanierung fällt der Rat der Stadt Garbsen am Montag, 12. Dezember.

Von Gerko Naumann

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