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Kinder an den Blauen See?

Garbsen Kinder an den Blauen See?

Alle Garbsener Kinder und Schüler ab vier Jahren erhalten in den Sommerferien freien Eintritt zum Erholungsgebiet Blauer See: Das ist der Beschlussvorschlag der Verwaltung, der auf einem Antrag der Grünen basiert.

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Noch hat die Saison nicht begonnen am Blauen See. Im Sommer soll es hier von Kindern wimmeln, die freien Eintritt hätten.

Quelle: Bernd Riedel

Garbsen/Schloß Ricklingen. Mindestens in den nächsten drei Jahren wird es keine Freibademöglichkeit in Garbsen geben - vermutlich aber viel länger, da beim Bau des Zentralbades das Freibad nur optional vorgesehen ist. Die Grünen wollen mit ihrem Antrag sicherstellen, dass nach der Schließung des einzigen Freibades in Berenbostel Garbsener Kinder "für eine Übergangszeit", wie es in ihrem Antrag heißt, in den Sommermonaten trotzdem Schwimmen gehen können.

Die Verwaltung schlägt nun auf Basis des Antrags vor, mit dem Betreiber des Blauen Sees einen Kooperationsvertrag, zunächst für die kommende Saison, zu schließen. Für jedes Kind ab vier Jahren sollen dem Betreiber zwei Euro erstattet werden. Der Gesamtzuschuss soll maximal 10.000 Euro betragen, das entspräche einer Anzahl von 5000 Eintrittskarten. Der Erfolg oder Misserfolg soll in die Haushaltsberatungen für 2017 einfließen - das könnte Fortsetzung der Kooperation und in der Folge die Optimierung der Busanbindung bedeuten.

Der Vertrag soll für Kinder von vier bis 15 Jahren gelten. Schüler- oder Personalausweise müssten die Kinder mit sich führen, um sich zu legitimieren, damit nicht etwa ortsfremde Kinder in den Genuss der Vergünstigung kommen. "Über eine Liste könnten die Nummern der Schülerausweise und der Wohnorte unterteilt nach Stadtteilen erfasst werden", heißt es in der Beschlussvorlage. Der Kultur- und Sportausschuss beschäftigt sich am 3. Mai als erstes Gremium mit dem Thema. Der Finanzausschuss würde am 24. Mai folgen. Der Rat könnte am 30. Mai beschließen - kurz vor den Sommerferien. Die Zeit für die Unterzeichnung könnte dann knapp werden.

Die Busanbindung mit der Buslinie 126 lässt der Beschlussvorschlag der Verwaltung erst mal außen vor. Die Buslinie endet derzeit rund einen Kilometer vor dem Blauen See. Die Verlängerung, schreibt die Verwaltung, würde den Bau einer Buswendeschleife und einer Haltestelle direkt am See erfordern. Eine provisorische Lösung würde allein 85.000 Euro kosten. Die Mehrleistung im Busverkehr würde mindestens weitere 30.000 Euro jährlich kosten. Die Verwaltung nimmt an, dass für die Erschließung des Blauen Sees ein zusätzliches Fahrzeug und mehr Buspersonal nötig wären. Daher gibt es noch keine genaue Kostenaufstellung. Der Plan müsste erst mit der Region Hannover abgestimmt werden.

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Um die Erreichbarkeit des Blauen Sees zu optimieren, müsste die Buslinie 126 eine weitere Haltestelle direkt am Blauen See bekommen - das würde teuer werden.

Quelle: Bernd Riedel
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