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Anwohner fürchten Mieterhöhungen

Garbsen Anwohner fürchten Mieterhöhungen

Der Rahmenplan für die Soziale Stadt steht, am Donnerstagabend wurde er den Anwohnern des Kronsbergs in der dritten Nachbarschaftsversammlung vorgestellt. Dabei wurden Sorgen über möglichere Mieterhöhungen deutlich.

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Ulrich Berding erklärt den Anwohnern bei der Bürgerversammlung Kronsberg die aktuellen Pläne zur Sozialen Stadt.

Quelle: Sabine Gurol

Berenbostel. Etwa 40 Anwohner waren gekommen, um sich die Pläne von Ulrich Berding vom Stadtplanungsbüro Plan Zwei und seiner Kollegin Lisa Nieße anzusehen und Fragen zu stellen.
In den beiden vorangegangenen Versammlungen im Januar und im April hatten die Bürger Anregungen zur Umgestaltung gegeben und berichtet, welche wichtigen Themen eine Rolle spielen sollten. Diese Anregungen hatten die Planer aufgenommen und in den jetzt vorgestellten Rahmenplan einfließen lassen.
„Wir haben uns bemüht, viel von dem, was Sie uns mit auf den Weg gegeben haben, planerisch umzusetzen“, sagte Berding. Als ein zentrales Element sieht der Rahmenplan einen Platz am Eingang zur Straße Auf dem Kronsberg und am Franziskusweg vor. „Der Franziskusweg soll praktisch das Rückgrat des Quartiers werden“, sagte Nieße.
Sorgen machte den Anwohnern bei der Versammlung vor allem der finanzielle Aspekt. Waren ursprünglich noch 5,1 Millionen Euro für die Umgestaltung vorgesehen, von denen Stadt, Land und Bund je ein Drittel übernehmen wollten, gehen die jetzigen Wünsche weit über diese erste Schätzung hinaus. „Wir können zwischen 8 und 10 Millionen Euro landen“, sagte Michael Koch, Fachbereichsleiter der Stadtentwicklung.
„Das hört sich so an, als wenn das eine Sozialbereinigung des Kronsbergs wäre“, klagte einer der Bürger. Auch andere fürchteten, dass sie eventuell steigende Mieten, die im Zuge von geplanten Häuserrenovierungen auf sie zukommen würden, nicht mehr zahlen können und vertrieben werden. Die Planer versuchten zu beschwichtigen: Man werde versuchen Möglichkeiten zu finden, preisgünstige Wohnungen zu erhalten. Auch die Eigentümer hätten ein Interesse daran, dass ihre Wohnungen vermietet seien. „Die Sanierung der Gebäude wäre aber möglicherweise auch ohne das Projekt gekommen“, so Koch.

Von Sabine Gurol

Von Sabine Gurol

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