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Auf neue Tour zur Kultur

Garbsen Auf neue Tour zur Kultur

Kultur erhält in Garbsen ein neues Format: Ein Tag, acht Spielorte, das Publikum rotiert. "Kultour" nennt sich das Event am 18. September. Uwe Witte von der Stadtverwaltung Garbsen hebt es gerade aus der Taufe.

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Uwe Witte arrangiert die neue Reihe Kultour Garbsen 2016

Quelle: Markus Holz

Garbsen. Es soll nicht der Nachfolger des weithin bekannten Festivals Kulturtage Garbsen sein. Der Rat hatte diese Bienale 2015 abgeschafft, weil der Zuspruch schwand und manche Präsentationen nicht die breite Masse ansprachen. Sollten sie auch nicht. Das Festival sollte ja eher neugierig machen auf Unbekanntes. 

Es soll etwas Neues sein, etwas anderes - vielleicht weniger "abgehoben". Eine Arbeitsgruppe innerhalb der Stadtverwaltung hat das Konzept Kultour entwickelt. Dahinter steht die Idee, Interessierte auf Tour gehen zu lassen zu verschiedenen Spielorten mit ganz eigener Atmosphäre, gefüllt mit einer möglichst dazu passenden Kunstform.

Im Moment plant das Team um Kulturamtsleiter Uwe Witte mit diesen Spielorten: Biolandhof Wieding (Horst), den Gewächshäusern von Meißner (Frielingen) und Weber (Berenbostel), mit dem Konzertpavillon auf der Naturerlebniswiese (Osterwald), alternativ dem Oberender Gerätehaus, mit Angelika Holzbachs Garten an der Galerie "Passion for Blue" (Stelingen), dem Kalle (Havelse), dem Atelier GRi von Gabriele Rinkleff (Meyenfeld) und dem Heinemann-Hof (Schloß Ricklingen). 

Die gewohnten Spielorte wie Kirchen, die Aulen der Schulen, der Harlekin oder das Rathaus bleiben außen vor. Witte möchte Besucher an Orte locken, die eine gute Bühne abgeben können, aber ungewöhnlich sind. Und es sollen Orte sein, die bei schönem Wetter außen, bei schlechtem Wetter innen bespielt werden können.

Wo welche Kunst zu sehen sein wird, wo Besucher mit Musik, Kleinkunst, Skulpturen oder Theater in Berührung kommen können, steht noch nicht fest. Das Programm soll im Mai veröffentlicht werden. Die Stadt will Kultour in jedem Jahr ausrichten, nicht alle zwei Jahre wie die Kulturtage.

Fest steht der Termin: Sonntag, 18. September, von 11 bis 18 Uhr. Wie die Besucher zu den Spielorten kommen, ist ihnen selbst überlassen. Einen Shuttle- oder Ringbus einzusetzen, koste mehr als 1000 Euro, sagt Witte. Das gebe der Etat kaum her.

Fest steht auch, dass jeder Künstler oder jede Gruppe ein 30-Minuten-Programm spielt und es während der sieben Stunden wieder wiederholt, damit das Publikum sich nach einer halben Stunde aufmachen kann zum nächsten Spielort - ein zeitlich limitierter Kunstgenuss. "Es werden kleine Ereignisse zum Zuhören, keine großen Konzertpartys oder Events", sagt Witte. "Wir versuchen es mit einem Programm, von dem wir glauben, dass es dem Publikum gefallen." Als Künstler sind im Gespräch die Sängerin Luca, der Kabarettist Uli Masuth, der Puppenspieler Michael Hatzius und der Comedy-Artist Jens Ohle.

Kulturtage leben weiter

Die bekannten Kulturtage Garbsen leben in zwei Veranstaltungen weiter, die die Festivalmanagerin Vera Brand zu Publikumslieblingen entwickelt hatte: Die Tafelfreuden und das ParkPanoptikum, beides im Stadtpark. Zu den Tafelfreuden wird Witte am Pfingstsonnabend, 14. Mai, zusammen mit zwei Gastronomen auftischen, wie üblich mit Begleitmusik. Das ParkPanoptikum mit mehreren Bühnen im Stadtpark steigt einen Tag später.

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