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Kulturarbeit soll neu ausgerichtet werden

Garbsen Kulturarbeit soll neu ausgerichtet werden

Die Stadt will ihre Kulturarbeit auf neu aufstellen. Mehr Kontinuität, mehr Verknüpfungen auch des Vorhandenen, mehr aktive Beteiligung von Bürgern: Das sind die Grundgedanken.

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Katharina Witerzens mit ihrer Schaubude: An solche Publikumserfolge will die Neuausrichtung der Kulturarbeit anknüpfen.

Quelle: Archiv

Garbsen. Die Kulturtage in ihrer alten Form - alle zwei Jahre für drei Wochen - werden nicht mehr gewünscht. Das Budget von 62.000 Euro wurde geteilt, sodass pro Jahr 31.000 Euro für Kulturarbeit zur Verfügung stehen.

Die alle zwei Jahre stattfindenden Kulturtage hatten nicht die zündende Wirkung nach innen gehabt. Mit der Ausrichtung auf Ein-Jahres-Pläne soll „eine stetige, im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankerte Veranstaltungsreihe“ etabliert werden, heißt es in der Ratsvorlage. Das neue sei ein den bisherigen Kulturtagen „ebenbürtiges Konzept“, sagte Uwe Witte, Leiter der Kultur- und Sportabteilung im Kulturausschuss. Eine Arbeitsgruppe aus Rat und Verwaltung hat es entworfen. Es ist nicht bis ins Detail ausgearbeitet, viele Punkte werden als „angedacht“ bezeichnet.

Um das musikalische Angebot zu bereichern, wird empfohlen, kleine Musikreihen zu entwickeln, die Rathaushalle etwa sei geeignet für klassische Sommer-Orchesterkonzerte. Veranstalter wäre die Stadt. Das beim Publikum sehr beliebte Parkpanoptikum zu Pfingsten soll beibehalten werden, ergänzt um einen oder zwei zusätzliche Veranstaltungstage. Die Ortsteile sollen künftig aktiv ins Kulturgeschehen eingebunden werden. Angedacht ist, im jährlichen Wechsel an besonderen Orten, auf Bauernhöfen oder in Kirchgärten musikalische oder andere kulturelle Veranstaltungen anzubieten. Ein Angebot mit dem Titel „Lesen im Park“ richtet sich an Bürger, die im öffentlichen Raum andern Bürgern vorlesen sollen.

Es gab im Kulturausschuss eine kurze Diskussion darüber, ob der Begriff der Kulturtage verwendet werden soll, da es sich um eine feste und bekannte Größe handele. Die Verwaltung plädiert für einen Neuanfang, auch beim Namen, und schlägt „Garbsen Kultour“ vor. Der Rat entscheidet am Montag, 30. November, ab 18.15 Uhr im Ratssaal.

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