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Region fördert Kunstprojekt Mehrklang

Garbsen Region fördert Kunstprojekt Mehrklang

Mit insgesamt 155.000 Euro aus ihrem Fond "Miteinander - Gemeinsam für Integration" unterstützt die Region 30 Projekte für die Eingliederung von Flüchtlingen in die Gesellschaft. Einen Zuschlag erhielt auch Sabine Thatje-Körber für ihre Kunstaktion Mehrklang, die Frauen zusammenbringen soll.

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Freut sich auf das Projekt Mehrklang: Sabine Thatje-Körber.

Quelle: Grätz

Garbsen. Mit Freude und Erleichterung nahm Künstlerin und Kulturmanagerin Thatje-Körber die Nachricht über die Födersumme von 4160 Euro auf. Die Region übernimmt damit die gesamten Kosten des Kunstprojektes, "und wir müssen keine weiteren Sponsoren suchen", sagt sie zufrieden. Maximal 20 Frauen sollen an den neun geplanten Workshops teilnehmen. "Eine bunte Mischung aus unterschiedlichen Nationalitäten" soll dabei nach Vorstellung Thatje-Körbers gemeinsam arbeiten.

Den Workshop leiten sollen drei ebenfalls internationale Künstlerinnen, die einerseits ihre Arbeitsweise vorstellen. Die Chinaesin He Yang Winkelmann (Tuschemalerei), Maria Fieseler-Roschat (Readymades) aus Uruguay und die Italienerin Assunta Verone (Drucktechniken) sollen aber andererseits auch erzählen, wie sie nach Deutschland gekommen sind und hier ihr Leben aufgebaut haben. Danach können die Teilnehmerinnen des Workshops in den immer fünfstündigen Sitzungen die jeweiligen Techniken gemeinsam ausprobieren und eigene Werke erstellen. Nach rund einem Jahr ist sogar eine gemeinsame Ausstellung geplant. "Wir hoffen, dass dabei auch freundschaftliche Beziehungen entstehen, die über das Projekt hinaus fortbestehen", sagt Thatje-Körber.

Der Startschuss für die einmal monatlich angesetzten Workshops soll Ende Oktober fallen. Eine genauere Planung liegt noch nicht vor - zu frisch ist die Zusage der Fördermittel. Orte des Geschehens sind Osterwald, wo Thatje-Körber ein Atelier betreibt, und Wunstorf. "Ich kann mir aber auch vorstellen, dass noch andere Ortsteile zum Zuge kommen", sagt die Künstlerin. Die Teilnehmerinnen werden unter anderem aus den Wunstorfer Kirchengemeinden und dem Berenbosteler Sozialprojekt Neuland vermittelt. Wenn die Planung feststeht will Thatje-Körber aber auch noch öffentlich zur Teilnahme aufrufen. "Wir wollen den neu Zugezogenen Mut machen, wie gut man sich hier integrieren kann", sagt die Künstlerin.

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