Der Leistungsdruck in der Schule nimmt zu, die Anforderungen an die Schüler ebenfalls – und die Eltern sind ratlos. Wie kann ich meinem Kind den Druck nehmen? Und was sind überhaupt gute Leistungen? Das sind Fragen, die die Elterntrainer Saraya Gomis und Daniel Schmöcker beantworten wollen.
„Wir begeben uns gemeinsam auf Schatzsuche“, beschreibt Schmöcker den Kursus, den er mit seiner Kollegin Gomis am Wochenende zum ersten Mal in der IGS leitete. Der Schatz, den das Trainerduo mit 24 Eltern und Lehrern suchte, ist aber nicht das überragende Zeugnis oder die Note Eins in Mathematik. Vielmehr geht es darum herauszufinden, was das eigene Kind kann, um dann eine Kultur des Anerkennens zu schaffen.
Die Trainer wollen den Eltern nicht vorschreiben, wie sie ihr Kind zu erziehen haben. „Die Eltern sind oft verunsichert, aber sie machen vieles richtig“, sagt Schmöcker. Sie sollen die Alltagsbildung vermitteln, während die Schule das Faktenwissen beisteuert. Doch oft gelingt das nicht – auch weil die Kommunikation zwischen Eltern, Kindern und Lehrern gestört ist. 36 Gesetze sollen helfen, sie zu optimieren. Gegenseitige Wertschätzung ist dabei ein zentraler Aspekt. Damit wollen die Elterntrainer den Schulerfolg unterstützen. „Wir wollen die Lernfreude möglichst lange erhalten“, sagt Schmöcker.
So finden die Eltern und die Schüler selbst vielleicht die Schätze, die in ihnen schlummern.
Von Christian Franke
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