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Bigum: Neue Hoffnung auf Lärmreduzierung A2

Garbsen Bigum: Neue Hoffnung auf Lärmreduzierung A2

Beim Thema Lärmreduzierung auf der A 2 setzt die Bigum (Bürgerinitiative für Garbsen und Umgebung) ihre Hoffnung jetzt in den niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lies. Bei einem Gespräch mit der Bigum und anderen Anti-Lärm-Initiativen hat der Minister vorsichtig durchblicken lassen, dass das Ministerium zu einer möglichen Unterstützung der Forderungen bereit wäre.

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Im Gespräch (von links): Hans-Peter Wendorff (Bigum), Erika Becker (Umweltschutzverein Isernhagen), Christoph Schroer (Umweltschutzverein Isernhagen), Minister Olaf Lies, Hellmut Pulwer (IG-Lärmschutz Langenhagen),Eva Meyer (Bigum), Holger Zenz (IG-Lärmschutz Langenhagen), Ralf Grunwald (Umweltschutzverein Isernhagen).

Quelle: privat

Garbsen/Hannover. Die Hoffnung der Bigum kommt nicht von ungefähr: Eine Anregung, dieses Thema weiter zu verfolgen, kam bei einem der vielen Gespräche aus dem niedersächsischen Umweltministerium: „Dort sieht man eine Chance, das Wirtschaftsministerium dafür zu interessieren“, sagt Hans-Peter Wendorff, Vorsitzender der Bigum und Grünen-Ratsherr in Garbsen. Wirtschaftsminister Olaf Lies war gestern den ganzen Tag über in Berlin und für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Der Vorschlag der Bigum lautet, den Autolärm auf der A 2 in den Nachtstunden von 20 bis 6 Uhr durch Begrenzung des Tempos auf 100 zu reduzieren. Die Initiative hat mit dieser Forderung bereits alle Garbsener Ratsfraktionen hinter sich gebracht. Wendorff möchte eine breitere Front aufbauen: „Die Politik muss nun auf allen Ebenen Druck machen, dann kommen wir weiter“, sagt Wendorff.

Beim eigentlichen Thema der Bigum, dem Fluglärm vom Flughafen Langenhagen sieht es nicht so gut aus: „Wir haben das Gefühl, wir beißen da auf Granit“, sagt Wendorff. Die derzeitige Entwicklung zeige einen Aufwärtstrend bei den Nachtflügen. „Die Flugzeuge werden immer größer und immer lauter“, sagt Wendorff. Minister Lies habe versprochen, den Flughafen selbst „stärker in die Pflicht zu nehmen, eigene Lärmminderungsvorschläge vorzulegen“.

Außerdem will sich Lies nach Angaben der Bigum dafür einsetzen, dass die Anwohner bei Problemen der Umsetzung des passiven Lärmschutzes unterstützt werden. „Im Bereich Fluglärm müssen wir weiter dicke Better bohren, die Standpunkte liegen noch weit auseinander“, sagt Wendorff. Die wirtschaftlichen Interessen der Airlines wögen offenbar schwerer als die gesundheitlichen Probleme von Anwohnern.

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