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Wertstoffhof Garbsen soll umziehen

Garbsen Wertstoffhof Garbsen soll umziehen

Das Unternehmen Laserworking Garbsen will expandieren. Platz hat die Firma nicht mehr. Sie nimmt den Wertstoffhof nebenan ins Visier. Der Abfallentsorger Aha ist nicht abgeneigt, sofern es ihn keinen Cent kostet.

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Laserworking Garbsen will wachsen, der Wertstoffhof liegt gleich nebenan. Kommen Aha und Firma ins Geschäft?

Quelle: Sven Sokoll (Archiv)

Osterwald. Laserworking ist spezialisiert auf die Metallbearbeitung. Hochpräzise Laser schneiden aus Stahlblechen und Edelstahl Grundformen für Bauteile - für Waggons, Gabelstapler oder Aufzüge, völlig egal. Die Teile werden gebogen, gelocht, genietet, verschweißt und auf Wunsch lackiert. Die Einzelteile gehen in die Montage zu den Herstellern. Jetzt kippt der Trend: Hersteller gliedern ihre Montageabteilungen aus - ein potenzieller Markt für Laserworking.

Geschäftsführer Dieter Lorenz könnte sofort in diesen Markt einsteigen. Er hat eine Anfrage von einem Kunden, aber er hat keinen Platz für Montagen. Eine neue Halle soll her, am besten nebenan auf dem Wertstoffhof von Aha. Laserworking müsste nur eine Halle errichten lassen, der Rest passt.

Der Recyclinghof am Heinrich-Nordhoff-Ring ist acht Jahre alt, er hat Aha damals rund eine Million Euro gekostet. Er liegt gut, aber nicht optimal. Im  Gewerbegebiet kreuzen sich die Lastwagen der großen Firmen mit dem an manchen Tagen erheblichen Strom der Wertstoffhofkunden. Aha weiß das, und scheint deshalb nicht abgeneigt, in eine bessere Lage umzuziehen.

Jetzt ist die Stadt am Zug. Sie will unterstützen, es geht um etwa 40 neue Arbeitsplätze bei Laserworking. Die SPD hat angeregt, den Recyclinghof im neuen Gewerbegebiet am Koppelknechtsdamm etwa zwei Kilometer entfernt anzusiedeln. 

"Wir führen sehr gute und konstruktive Gespräche mit der Wirtschaftsförderung der Stadt und Aha", sagt Lorenz und ist optimistisch. Das Unternehmen würde sich finanziell an einem Umzug beteiligen, aber versuchen, nicht die ganze Rechnung bezahlen zu müssen. Aha geht mit einer klaren Bedingung in die Verhandlungen: "Grundsätzlich möchte Aha dem Wachstum eines Unternehmens nicht im Wege stehen. Die Kosten für einen neuen Wertstoffhof dürfen jedoch nicht zu Lasten der Gebührenzahler gehen", schreibt Unternehmenssprecherin Helene Herich.

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Laserworking Garbsen will wachsen, der Wertstoffhof liegt gleich nebenan. Kommen Aha und Firma ins Geschäft?

Quelle: Markus Holz (Archiv)
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