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Was tun gegen den Lärm von Autobahn und Flughafen?

Der Kandidaten-Check Was tun gegen den Lärm von Autobahn und Flughafen?

Welche Positionen beziehen die Parteien und Wählergruppen in Garbsen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Die Leine-Zeitung fragt: Was tun Sie, damit es in Garbsen wieder leiser und l(i)ebenswerter wird?

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Eine der Lärmquellen in Garbsen, Tag und Nacht: die Autobahn.

Quelle: Bernd Riedel

Garbsen. Gunther Koch, CDU: "Durch die schönen Grünflächen ist unsere Stadt schon heute lebenswert, die Menschen machen Garbsen liebenswert. Schallschutz ist aber für viele Bürger ein Thema: Wir haben die Flugzeuge, die A2 und die B6. Flugzeuge werden immer leiser, die A2 soll Flüsterasphalt bekommen und die B6 ist zur Stadtstraße ausgebaut. Verkehrswege verursachen Geräusche, schnelle und kurze Verbindungen dienen aber auch unserem hohen Lebensstandard."

Rüdiger Kauroff, SPD: "Wir wollen weder Nachtfluglärm noch Lkw-Durchgangsverkehr. Die SPD fordert Flüsterasphalt auf der A 2 für die Strecke durch Garbsener Gebiet und eine Tempobegrenzung auf der A2 in der Nacht. Eine Stadt zum Wohlfühlen braucht in jedem Ortsteil Nahversorgung. Begegnungsstätten und Treffpunkte in jedem Stadtteil für Jung und Alt soll es geben. Nur wenn sich Menschen jedes Alters gut aufgehoben fühlen, werden sie Garbsen als liebens- bzw. lebenswert empfinden."

Frank Struß, FDP: "Die Frage impliziert, dass es in Garbsen laut und nicht lebenswert ist – das sehen wir nicht so. Hinsichtlich der Lärmbelästigung konnte in den zurückliegenden Jahren einiges erreicht werden (Flüsterasphalt auf der Autobahn). Trotz leiserer Triebwerke bei den Flugzeugen leiden einige Ortsteile unter Fluglärm, deshalb sind bei den Anflugschneisen Verbesserungen nötig. Land, Region und Stadt müssen gemeinsam weitere Voraussetzungen für mehr Lärmschutz schaffen."

Dirk Grahn, Bündnis 90/Die Grünen: "Wir setzen uns seit langem für Lärmminderung auf der B 6, der A 2 und ein Nachtflugverbot ein. Garbsen ist jedoch bereits eine schöne und l(i)ebenswerte Stadt. Jeder einzelne kann das Bild von Garbsen verbessern. Aus der Politik werden wir hier auf jeden Fall unterstützen. Durch die Ansiedlung der Universität werden wir auch international bekannt. Ein gesundes Selbstbewusstsein für die Schönheit unserer Stadt ist wichtig."

Günther Petrak, Die Unabhängigen: "An der Reduzierung der drei größten Lärmquellen, A 2, B 6 sowie nächtlicher Fluglärm, muss zuerst gearbeitet werden. Wie in Städten, die auch an einer Autobahn liegen, muss eine Geschwindigkeitsreduzierung für Autos auf Tempo 100 und Lastwagen auf Tempo 60 angeordnet werden. Nur Durchfahrt von Lastwagen soll wie in Hannover auch untersagt werden. Ein Nachtflugverbot würde zu einer erheblichen Lärmreduzierung beitragen."

Manfred Kammler, AfD: "Die größte Lärmquelle ist der Verkehr auf der A 2. Eine homogenes Tempo und ein Überholverbot für Lastwagen würden nachhaltig für eine Senkung des Lärmpegels sorgen. Außerdem hat Garbsen ein Sauberkeitsproblem. Angesprühte Wände, verkrautete Gehwege und Fahrbahnränder sowie achtlos entsorgte Einkaufswagen sorgen für ein wenig einladendes Stadtbild. Hier besteht dringender Handlungsbedarf."

Von der Redaktion

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