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Lions sammeln Geld mit Schatzsuchern

Garbsen Lions sammeln Geld mit Schatzsuchern

Waren Sie schon beim Wappen von Garbsen oder bei der Muggelkuh? Der Lions Club Garbsen hat vier Schätze für Freunde des Geocachings versteckt. Für jeden Finder zahlen Sponsoren 2,50 Euro.

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Dr. Timo Winkelmann (links) und Jochen Brüning vom Lions-Club Garbsen mit einem konventionellen Logbuch, in das sich jeder Finder eintragen kann.

Quelle: Markus Holz

Garbsen. N52° 25.341 – E009° 32.944 – irgendwo da im Umkreis von etwa zehn Metern liegt der Schatz. Es ist die jüngste von vier Schatzkisten, die der Lions Club Garbsen versteckt hat. Seit Mitte Januar taucht er auf den elektronischen Schatzsucherkarten der Geocacher auf. 47 Sucher haben ihn seitdem gefunden und Gutes getan: 117,50 Euro gehen auf das Konto der Lions, 2,50 Euro pro Finder.

Die Zahlenkombination beschreibt einen geografischen Punkt in der Nähe der Autobahnraststätte Garbsen-Nord. Der Schatz heißt passend Truckstop. Die anderen drei haben die Lions auf Wappen von Garbsen (am Kanal), Muggelkuh (Leinemasch Altgarbsen) und Baldenius (Dorfkirche Altgarbsen) getauft – jeder Name ist ein kleiner Hinweis.

Was ist die Idee und wer zahlt das Geld? Die Lions möchten jeden animieren, versteckte Ecken der Stadt besser kennenzulernen, und sie wollen Gutes tun. Darum gehört zu jedem Schatz ein Sponsor: Autohaus Thiele, das E-Center, der Bildhauer Oliver Pohl und Gartenbau Rebohl haben Patenschaften übernommen und zahlen für jeden Finder, der sich im Logbuch einträgt, 2,50 Euro. Das Jahresziel der Lions: 10 Schätze, je 100 Finder, macht 2500 Euro.

Von dem Geld sollen Projekte unterstützt werden. Welche, das steht noch nicht fest. „Wir lernen noch und stehen ganz am Anfang mit dieser Idee“, sagt Timo Winkelmann. Er und Jochen Brüning sind die Geocaching-Meister im Serviceclub. Immerhin: Rund 250 Finder haben sich seit Sommer 2015 schon eingetragen. Verstecke gibt es noch, zusätzliche Sponsoren bisher nicht.

Die Idee aber macht die Runde: Garbsens Lions sind Vorreiter unter deutschen Lions-Clubs. Sie sind gefragt, die Idee in anderen Clubs vorzustellen. Wer in die Schatzsuche einsteigen möchte, findet online mehr Informationen auf lionsclub-
garbsen.de und bei Facebook auf facebook.com/Lionsclub.Garbsen.geocaching.

Was brauchen Schatzsucher?

Wer mitsuchen will, braucht so etwas wie ein Navigationsgerät. Das kann ein Smartphone mit einer App fürs Geocaching sein, ein Tablet oder ein GPS-Gerät. Im Internet finden sich zahlreiche Seiten für Geocacher (zum Beispiel geocaching.com oder opencaching.de). Einmal kostenlos registrieren, und es kann losgehen.

Die Internetkarten für Cacher verzeichnen mehr als 40 Schätze in Garbsen, auch die vier des Lions Clubs. Ab aufs Fahrrad oder den Hund an die Leine und auf in die Schatzsuche. Die Koordinaten sind auf etwa zehn Meter genau. Und da beginnt der Spaß.

Der Schatz kann sehr klein sein, er kann hängen, liegen, in einem Baum stecken – nur vergraben darf er nicht sein. Jeder Schatz sieht anders aus. Wie ein Verstecker den Schatz einpackt, ist seine Sache. Von alten Filmdosen über hohle Bäume bis zu ausgedienten Kaugummiautomaten ist vieles möglich. Kein Schatz liegt an Gefahrenpunkten, auf Spielplätzen oder auf privatem Gelände. Das widerspräche den Regeln.

Wer den Schatz gefunden hat, trägt sich handschriftlich ins Logbuch ein oder ins digitale Logbuch auf seiner Internetseite. Darum: So etwas simples wie einen Stift nie vergessen. Das war’s.

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