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Das Meinfest hat viele Gesichter

Garbsen Das Meinfest hat viele Gesichter

Türkisch, Kurdisch, Russisch, Polnisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch und vieles mehr: Der Stadtteil Auf der Horst vereint Menschen vieler Sprachen und mehrerer Generationen. Das hat sich auch am Sonnabend beim Meinfest auf dem Hérouville-St.-Clair-Platz wieder gezeigt.

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Andreas von Happy Party biegt und knotet einen Schmetterling für Jansu (10).

Quelle: Lütjens

Auf der Horst. Zum Fest hatten die Stadt, der Integrationsbeirat und das Quartiersmanagement des Stadtteils eingeladen. Gestaltet aber wird das Fest von Bewohnern, Verbänden, Organisationen, Vereinen, Kirchengemeinden und Einrichtungen aus dem Stadtteil. Ebenso international wie das Sprachengewirr war beim achten Nachbarschaftsfest auch das kulinarische Angebot. Lange Schlangen bildeten sich vor dem Stand mit Fladenbrottaschen und Köfte, die Islamische Gemeinschaft bot Lahmacun, Salate und Kuchen an. Afrikanische Spezialitäten servierte der Verein Black and White for Angola, ein Hilfsprojekt der Garbsenerin Fernanda Noll.

Für Kinder gab es jede Menge Vergnügungen. Juliane ließ sich am Stand der Kirchengemeinde Willehadi einen Hut basteln. "Damit ist sie gut immer gut behütet", sagte Gertraude Hartmann-Kohnen vom Kirchenvorstand. Juliane lebt gerne im Stadtteil, "weil ich hier aufgewachsen bin", sagte die Neunjährige.

Bewohner der ersten Stunde sehen den Multi-Kulti-Stadtteil aber auch kritisch. Einkaufsmöglichkeiten, Verkehrsanbindung und viel Grün seien positiv, aber die zunehmende Verschmutzung und die Abschottung neuer Mitbewohner gegen die schon länger dort heimischen Mieter bereiten ihnen Sorgen.

International war auch das Musikprogramm: Das Musikcorps Alt Garbsen, griechische und portugiesische Folklore, Rap aus Garbsen und Musik aus dem Iran von Kamal Al Hasan. Zwei Macher, die sich um die Integration in Garbsen verdient gemacht haben, wurden von Bürgermeister Christian Grahl beschenkt. Foad Kazemzadeh, Vorsitzender des Integrationsbeirates, sowie Quartiersmanager Marc Müller-de Buhr erhielten von ihm das Stadtteilbuch "Der Griff nach den Sternen".

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