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Mit Longboards nach Hamburg

Garbsen-Mitte Mit Longboards nach Hamburg

Für 24 Schüler der IGS Garbsen ist es Herausforderung und Abenteuer zugleich. Acht Tage lang sollen sie mit cirka 50 Euro pro Person auskommen - und das auch noch außerhalb von Garbsen.

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Keno Rosinski (von links), Tristan Baier, Tim Windhorn, Moritz Birken und Teoman Mutlucan machen sich auf Longboards in Richtung Hamburg auf.

Quelle: Flicke

Garbsen. „Das Besondere an dem Projekt ist, dass die Schüler eigenverantwortlich den Trip planen müssen, die Reise selbstständig organisieren müssen und die Begleitung wirklich nur eine Begleitung ist“, sagte Wolfgang Decker, IGS-Fachbereichsleiter der Ganztagsbetreuung. Durch das Projekt würden die Schüler reifen und sich ausprobieren. „Die Teilnehmer werden garantiert an Grenzen stoßen und lernen, diese zu akzeptieren oder zu überwinden“, sagte er.

Die Idee des Projekts stammt von einer Lehrerfortbildung. Eine Schule aus Berlin stellte es vor. 120 Schüler der IGS meldeten sich an, 24 wurden genommen. „Es ist dieses Jahr noch ein Pilotprojekt“, sagte Decker.

Um das Abenteuer zu meistern, hatten sich die 24 Schüler in Gruppen zusammengefunden. Einige Schüler wollen in den kommenden acht Tagen mit dem Rad oder dem Longboard die Aufgabe bewältigen, andere hatten sich für eine Kanutour, eine Wanderung oder sogar eine Survivaltour entschieden.

Bei der Verabschiedung am Freitag standen die Mitschüler für die Teilnehmer Spalier. Morgens um acht starteten die meisten Gruppen und hatten dabei ganz verschiedene Ziele.

- Die Longboard-Gruppe will nach Hamburg fahren, ihr erster Zwischenstopp ist Mellendorf. 20 bis 30 Kilometer wollen die Schüler pro Tag zurücklegen.

- Die Wandergruppe wandert zum Harzer Hexenstieg. „Wir wissen inzwischen, dass es schwierig wird, aber wir werden es schaffen“, sagte die 13-jährige Jayda stolz. Das Geld wollen sie zum großen Teil für die Verpflegung ausgeben.

- Die Kanugruppe verfrachtete am Freitag vor Reiseantritt ihre Wasserfahrzeuge auf den Anhänger eines Autos. In Celle werden die Kanus zu Wasser gelassen. Der Trip führt die Schüler über die Aller.

- Die Radfahrgruppe radelt in Richtung Hamm. Hin und wieder zurück wollen sie fahren: Das ist geschätzt eine Strecke von 344 Kilometern Länge.

- Die Survivalgruppe startete Freitag, anders als ihre Mitschüler, erst gegen Mittag. Für sie ging es in einen Wald bei Neustadt. Ohne Strom und Technik wollen sie dort acht Tage lang auskommen, also auch ohne Smartphone. Am 2. September kehren alle Schüler zurück.

Von Carmen Flicke

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