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Rätsel um tote Greifvögel am Berenbosteler See

Garbsen Rätsel um tote Greifvögel am Berenbosteler See

Nabu-Mitglieder haben rund um den Berenbosteler See tote und verletzte Mäusebussarde gefunden. Eigentlich bietet das Gebiet gute Bedingungen für Greifvögel. Daher war die Todesursache lange unklar, sogar Vergiftung wurden vermutet. Untersuchungen des Veterinäramts bringen jetzt Klarheit.

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Am Berenbosteler See sind mehrere tote Mäusebussarde gefunden worden.

Quelle: Nabu

Berenbostel. Eigentlich müsste der Berenbosteler See für Greifvögel wie den Mäusebussard gute Bedingungen bieten. Im Frühjahr fanden Naturschützer vom Nabu dort dennoch innerhalb von wenigen Tagen drei tote und einen schwer verletzten Vogel. Lange war die Frage offen, woran die Vögel verendet sind.

In den vergangenen Jahren kam es insbesondere im Emsland und in Schleswig-Holstein vor, das Vögel vergiftet wurden, sagt Nabu-Vorsitzender Waldemar Wachtel. „Um diesen Verdacht auszuschließen, schaltete der Nabu das Veterinäramt der Region Hannover und das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ein“ sagt der Vorsitzende der Ortsgruppe Garbsen.

Ein Untersuchungsbericht des Lebensmittel- und Veterinärinstitut Hannover (LVI) schafft jetzt Klarheit. Vergiftungen konnten ausgeschlossen werden, die Vögel litten aber an teils starkem Parasitenbefall, Unterernährung und hatten entzündete Lebern. Außerdem waren zwei von ihnen gegen Hindernisse geflogen. Zwei der Tiere fanden Spaziergängern im nordwestlichen Bereich des Sees, ein anderer Vogel wurde direkt in Ufernähe gesichtet.

Das vierte Tier, war auf dem Gelände der Handwerkskammer noch lebend entdeckt worden. Trotzdem konnte nichts mehr für den Vogel getan werden. "Es ist sehr bedauerlich, das wir so viele Tiere gefunden haben", sagt Wachtel.

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Am Berenbosteler See sind mehrere tote Mäusebussarde gefunden worden.

Quelle: Nabu

Von Benjamin Behrens

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