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Vergangenheit und Zukunft im Stadtarchiv

Garbsen Vergangenheit und Zukunft im Stadtarchiv

Großer Andrang beim Tag der Archive im Stadtarchiv an der Lehmstraße in Horst: Zahlreiche Besucher nutzten am Sonnabend die Gelegenheit, hinter die Kulissen zu blicken und sich zu informieren.

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Bernhard Haucke (von links), Kerstin Nordmeyer-Evers, Alexa von Reden und Ingrid Schmidt schauen sich beim Tag der Archive im Stadtarchiv Garbsen Bilder mit Sütterlinschrift an.

Quelle: Anke Lütjens

Horst. Vom Milchwagen aus den dreißiger Jahren bis zum Elektroauto und der Verlängerung der Stadtbahnlinie zum Rathaus: Um "Mobilität im Wandel" ging es beim Tag der Archive. Zum siebten Mal beteiligte sich das Stadtarchiv an der bundesweiten Aktion, zu der alle zwei Jahre aufgerufen wird.

Das Programm war bunt und vielfältig. Der Meinung ist auch Matina Märtz, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt. "Das Archiv ist alles andere als verstaubt, es zeigt lebendige Geschichte", sagte sie. Aktuell ist vor allem der Masterplan Mobilität 2030, in dem es um Verkehrsplanung und Stadtentwicklung in Garbsen geht. Darüber informierten und diskutierten Dirk Perschel und Andreas Richter vom Fachbereich Umwelt, Verkehr und Stadtgrün mit Besuchern.

Auch der Plan zur Verlängerung der Stadtbahn stieß auf reges Interesse. Darum war Ursula Behrens aus Horst in das Archiv gekommen. Daneben fand sie die alten Bilder von Fahrzeugen und Menschen aus den ersten Jahrzehnten des  20. Jahrhunderts interessant, die im Bilderkino gezeigt werden. "Gut, dass es den Tag der Archive gibt, es hat sich ja vieles verändert", sagte die gebürtige Altgarbsenerin, die seit 35 Jahren in Horst wohnt.

Marianne Kaltwasser, Sieglinde und Dieter Altmann schauten sich alte Postkarten aus Osterwald, Stelingen und Heitlingen an. Derweil brüteten Ingrid Schmidt, Alexa von Reden, Kerstin Nordmeyer-Evers und Bernhard Haucke über der Entzifferung von Bildern mit Sütterlinschrift.

Um die Spuren ihrer Ahnen zu ergründen, konnten die Besucher die Datenbank nutzen und sich bei Gabriele Fricke über Familienforschung schlau machen. Bei Führungen öffnete Stadtarchivarin Rose Scholl auch das Magazin, das Besuchern sonst verschlossen bleibt. "Gerade über die Familienforschung finden viele den Weg ins Archiv", sagte sie.

Ehrenamtliche unterstützten sie, die Feuerwehr sorgte für Getränke, und Edgar Kreid servierte Flammkuchen aus einem besonderen Gefährt. Er hat ein altes Tanklöschfahrzeug liebevoll restauriert und mit einem Ofen ausgestattet.

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