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Museum präsentiert Jugendstil-Stücke

Altgarbsen Museum präsentiert Jugendstil-Stücke

Dekorative Gegenstände, Plastiken und Bilder aus der Zeit des Jugendstils sind in der neuen Sonderausstellung im Heimatmuseum Garbsen zu sehen. Charakteristisch für die Epoche um 1900 sind die floralen und asymmetrischen Gestaltungselemente.

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Hans-Hermann Paegert stellt die Exponate für die Austellung im Heimatmuseum zur Verfügung.

Quelle: Lütjens

Altgarbsen. „Jugendstil - Aufbruch in eine neue Zeit“ lautet das Thema. Die Schau wird am Freitag, 22. Januar, um 18 Uhr eröffnet.

Die Ausstellung bietet einen Einblick in die Vielfalt der Epoche. Der Wunstorfer Hans-Hermann Paegert hat dafür einen Teil seiner Sammlung zur Verfügung gestellt. Als begeisterter Flohmarktbesucher und Hobbysammler hat er die dekorativen Gegenstände sowie Möbel und Lampen zusammengetragen. „Auch im Ausland bin ich fündig geworden, aber heute gibt es auf Flohmärkten kaum noch Jugendstil. Das läuft dann eher über das Internet“, sagt er.

Der Jugendstil war eine europäische Stilepoche an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Sie galt als ein Vorläufer der Moderne nicht nur in der Kunst, sondern auch in Kunsthandwerk, Architektur, Gestaltung und Literatur. Der Stil symbolisierte eine Abkehr von der sogenannten hohen oder bildenden Kunst und galt als Aufbruch in die Moderne. Die Verschmelzung von Kunst und alltäglichem Leben und die Suche nach neuen Gestaltungselementen sind kennzeichnend für die Zeit. Der Jugendstil entstand um 1890 als Abkehr von der ständig rückschauenden Baukunst wie Neo-Gotik, -Barock oder -Romantik.

Typisch waren florale, ornamentale sowie asymmetrische Gestaltungen. „Das gehobene Bürgertum wollte zeigen, was es hat“, erklärt Hans-Dieter Stölting, Vorsitzender des Museumsvereins. Aber es ging nicht allein um Dekor: Der Jugendstil brachte auch gesellschaftliche Veränderungen mit sich.

Die Ausstellung ist bis vor den Sommerferien an jedem zweiten und vierten Sonntag im Monat außer in den Ferien im Heimatmuseum in Altgarbsen, Hannoversche Straße 134, zu sehen. Die Garbsener Heimatvereine bieten Kaffee und Kuchen an. Führungen für Gruppen können unter Telefon (0 51 37) 7 17 65 vereinbart werden.

Von Anke Lütjens

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