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Die Rote Zora begeistert die Zuschauer

Musical AG des Schulzentrums Berenbostel Die Rote Zora begeistert die Zuschauer

Gelungene Premiere: Die Musical AG des Schulzentrums Berenbostel hat am Mittwoch die spannende Geschichte um die Rote Zora nach dem Jugendroman von Kurt Held auf die Bühne gebracht.

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Die Musical-AG des Schulzentrums Berenbostel hat ein Jahr lang an der Inszenierung nach dem Jugendroman „Die Rote Zora“ gearbeitet und Mittwoch vor 320 Gästen eine vielumjubelte Premiere gefeiert.

Quelle: Grätz

Garbsen. Schon der Beginn ist bewegend: Der zwölfjährige Branko sitzt am Sterbebett seiner Mutter. Harter Tobak für ein Kindermusical, wie es gestern mit „Die Rote Zora“ im Schulzentrum Berenbostel Premiere feierte. Wegen angeblichen Fischdiebstahls kommt Branko kurz darauf ins Gefängnis. Zora befreit ihn. Das Mädchen mit den feuerroten Haaren ist Anführerin der Kinderbande der Usoken. An der kroatischen Adriaküste bestreiten sie ihren Lebensunterhalt mit Diebstählen – immer auf der Flucht.

Die Premiere ist gelungen: die Musical AG des Schulzentrums Berenbostel hat die spannende Geschichte um die Rote Zora nach dem Jugendroman von Kurt Held auf die Bühne gebracht.

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Eine 14-köpfige Band liefert dabei den satten Sound für turbulente Verfolgungsjagden durch malerische Gassen, Kämpfe zwischen der Bande und den elitären Gymnasiasten und eine waghalsige Rettungsaktion auf dem Meer. Trotz oder genau wegen aller Sozialkritik: Die 50 Darsteller um Lehrerin und musikalische Leiterin Christiane Schuster meistern das Stück aus der Feder von Oliver Zahn und Sophie Stürmer mit Bravour und sehr unterhaltsam. Ausgezeichnet besetzt sind Jessica Langmesser (12) als Rote Zora und Mia Wilhelms (11) als Branko. Für beide Realschüler ist es die erste Hauptrolle, beide verkörpern sie natürlich und filmreif. Das Musicalteam hat in einem Jahr aus Neulingen und Ehemaligen eine Einheit geformt. „Einer für alle, alle für einen“, singt die Bande um die Rote Zora. Ein Synonym für die Leistung dieser AG und Chapeau vor Gesa Warnemünde-Jagau und Marnie Kehler für die Schauspielleitung. Zum Finale, trotz Zoras Verhaftung, finden die Kinder eine Perspektive. 320 Zuschauer danken mit langem Applaus.

von Jutta Grätz

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