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Nach Dracula ist für Schuster Schluss

Garbsen/Berenbostel Nach Dracula ist für Schuster Schluss

Das Musical "Dracula - das ultimative Grusical" ist für Christiane Schuster das 33. und letzte Stück unter ihrer Führung. Nach 44 Dienstjahren geht die Musiklehrerin der Realschule und Leiterin der Musical-AG im Schulzentrum Berenbostel in den Ruhestand. Ein bisschen wehmütig ist sie schon.

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Christiane Schuster bei den Proben für ihr letztes Musical.

Quelle: Treeske Hönemann

Berenbostel. Aus, Schluss, vorbei: Wenn sich am Sonnabend der letzte Vorhang in der Aula des Schulzentrums Berenbostel nach dem Stück "Dracula - das ultimative Grusical" schließt, endet für Christiane Schuster ein Lebensabschnitt. Nach 44 Jahren im Schuldienst geht die Hannoveranerin mit Beginn der Sommerferien in Pension. "Dracula" war das 33. Musical ihrer Laufbahn. "Es war eine absolut schöne Zeit. Musicals einzustudieren ist viel interessanter und erfüllender als nur Musikunterricht zu geben oder die Bläserklasse zu leiten. Die Schüler kommen schließlich freiwillig", zieht die heute 63-Jährige Bilanz.

Schuster hat als Jugendliche Geige und Posaune gespielt. Als Grund-, Haupt- und Realschullehrerin gab sie 44 Jahre Musikunterricht. Ihre Laufbahn begann sie an der Orientierungsstufe Berenbostel als Referendarin. Weil es ihr gut gefiel, blieb sie. Als die Schulform aufgelöst wurde, wechselte Schuster an die Realschule. Die Musical-Zeit beginnt 1983 mit "Nur eine heitere Tierkantate", ein Stück mit Liedern und einem Orchester sowie Gedichten. Das erste richtige, wenn auch kleines, Musical gab es ein Jahr später mit Zirkus Troll. Die Arbeitsgemeinschaft Musical darf von allen Schülern im Schulzentrum gewählt werden. Viele haben sich im Laufe der Jahre dafür entschieden. Es war mal bis zu 120 Kinder und Jugendliche. Bei "Dracula" wirken 64 Schüler mit. Auch später, wenn manche schon im Berufsleben stehen, fühlen sie sich der AG verbunden und sitzen im Orchester oder stehen wieder auf der Bühne.

"Die Musicals sind immer anspruchsvoller geworden und wir sind ein gutes Team aus Musiklehrern, Schauspiel- und Kulissenbaulehrern", erzählt Schuster. "Wir sind ein Team", darauf legt sie viel Wert. Die Entscheidung, welches Stück ein Jahr lang geprobt und dann aufgeführt wird, entscheiden die Lehrer. "Den Schülern wird in der Musical-AG in der heutigen Zeit schon einiges abverlangt. Sie müssen sich ein Jahr lang konzentrieren und am Ball bleiben. Das ist schwer genug." Vor der Premiere gibt es dazu noch eine Woche intensiv Proben im Haus Wohldenberg bei Derneburg.

Aus, Schluss, vorbei: Christiane Schuster scheidet aus dem Berufsleben mit "ein bisschen Wehmut" aus. Womit sie sich im Ruhestand beschäftigen wird, damit will sie noch nicht so richtig raus mit der Sprache. "Mal sehen, was kommt."

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Von Redakteur Treeske Hönemann

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