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Neubau der Kita Murmelstein soll bis Ende 2019 stehen

Garbsen Neubau der Kita Murmelstein soll bis Ende 2019 stehen

Der Neubau der Kindertagesstätte Murmelstein soll endlich Wirklichkeit werden. Eigentlich hätten die Bagger schon längst anrollen sollen.Wie bei allen Bauvorhaben in diesem Jahr führt der verspätet verabschiedete Haushalt zu Verzögerungen. Außerdem gab es berechtigte Hoffnungen auf mehr Zuschüsse für den rund 3,5 Millionen Euro teuren Neubau am Habichthorst.

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Dieses, das älteste Gebäude der Kita Murmelstein wurde 1967 errichtet.

Quelle: Bernd Riedel

Auf der Horst. Der Baubeginn wurde auch hinausgeschoben, weil die Stadt eine Chance auf zusätzliche Förderung aus dem Topf Soziale Integration im Quartier sah. Ende Juni wurde der Antrag eingereicht. Die Zuteilung kam vor ein paar Tagen: Bund und Land fördern den Neubau mit zusammen 2,15 Millionen Euro. Die Verwaltung rechnet mit einem Baubeginn im nächsten Jahr. Bauzeit: etwa anderthalb Jahre betragen, Fertigstellung bis etwa Ende 2019.

Die Kita Murmelstein besteht aus zwei Gebäuden. Der älteste Teil der Einrichtung wurde 1967 gebaut. 1986 wurde die Erweiterung um einen Bewegungs- und Mehrzweckraum notwendig. 1990 kam der heute noch so genannte Neubau dazu. Um das alte Gebäude zu erhalten, musste die Stadt in der Vergangenheit immer höhere Beträge aufwenden: Altersbedingt, heißt es in der Beschlussvorlage, die den Rat schon im vergangenen Dezember passiert hat, gibt es "einen hohen Sanierungsstau". Eine Anpassung an energetische Standards wird als unumgänglich angesehen.

Das sind die nicht die alleinigen Gründe für einen Neubau: zu kleine Räume, niedrige Decken, das zu kleine Außengelände: All das erschwert einen Kindergartenbetrieb nach gegenwärtigen Standards. Die Baukosten sind auf 3,45 Millionen Euro veranschlagt. Bund, Land, Region, Stadtkirchenverband und die Willehadi-Kirchengemeinde als Träger geben Zuschüsse. 

Die neue Kita soll auf einem Grundstück in der Nähe des Lärmschutzwalls der A2 am Habichthorst entstehen, auf einem Areal, das bisher eine Grünbrache ist und in Teilen als Spielplatz genutzt wird. Das dortige städtische Grundstück ist circa 3700 Quadratmeter groß - zu klein für die Anforderungen. Durch den Tausch einer rund 500 Quadratmeter großen Grundstücksfläche mit dem Evangelischen Johannesstift als Eigentümer des Wilhelm-Maxen-Hauses habe die Stadt "hinsichtlich der erforderlichen Grundstücksgröße für die Kita die Voraussetzungen zur Realisierung des Neubaus an der jetzt geplanten Stelle geschaffen", sagt Stadtsprecherin Christina Lange. Das Grundstück sei bereits übertragen worden.

Der Rat der Stadt hatte im Dezember 2016 beschlossen, einen Neubau für vier Kindergartengruppen und zwei Krippengruppen zu errichten. Es sei geplant "dort, aufgeteilt auf Vor- und Nachmittag, insgesamt sieben Gruppen" zu betreuen, sagt Lange. Derzeit hat die Kita Murmelstein 13 Krippenplätze und 134 Kita-Plätze. In Zukunft können nach Mitteilung der Verwaltung 155 Kinder aufgenommen werden. Ob das den Anmeldezahlen in den nächsten Jahren entsprechen wird, ist aber noch nicht raus.

Eigentümerin des Grundstücks, auf dem Murmelstein jetzt steht, und der Immobilien ist die Stadt, die Willehadi-Gemeinde genießt noch das Erbbaurecht. Die Kirche habe einer Löschung des Erbbaurechts und einem entschädigungslosen Heimfall zugestimmt, sagt Lange. "Das Grundstück bietet nach Fertigstellung Entwicklungsmöglichkeiten für die Stadt." - welcher Art, darüber will die Verwaltung noch nicht reden. Möglicherweise wird das hintere Gebäude aus dem Jahr 1990 auch nach der Errichtung des Neubaus noch gebraucht, sodass nur der vordere Teil des Geländes vermarktbar wäre.

Der Wechsel des Standorts hat auch einen positiven Nebeneffekt: Kirchengemeinde, Personal und Kinder müssen sich jedenfalls keine Gedanken darüber machen, wo sie während der Bauzeit unterkommen. Auch wenn sich weitere Verzögerungen ergäben: Das alte Gebäude bleibt stehen, bis das neue bezugsfertig ist.

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