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Künstler hinterlassen Spuren in Stein und auf Papier

Garbsen Künstler hinterlassen Spuren in Stein und auf Papier

Spuren - so lautet der Titel der neuen Ausstellung in der Galerie Hesse. Spuren auf Papier hinterlässt Michaela von Pilsach mit feinem Pinselstrich, Spuren auf Stein Künstler aus Zimbabwe. Diese werden vom Ehepaar Munemo präsentiert. Die Eröffnung ist am Sonnabend, 10. September, um 17 Uhr.

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Sammler Caleb Munemo (links) und Künstler Sam Mabeu präsentieren in der Galerie Hesse Shona Skulpturen, Michaela von Pilsach Malerei.

Quelle: Lütjens

Altgarbsen. Trotz des so unterschiedlichen Materials ergänzen sich die Shona-Skulpturen der Künstler aus Zimbabwe und die Malerei von Michaela von Pilsach durch ihre weiche, harmonische Linienführung. Die künstlerischen Ausdrucksweisen kennzeichnet ein meditatives Herangehen. Für die gebürtige Frankfurterin gilt: Weniger ist mehr. Die studierte Musikerin verleiht spontanen Impulsen kraftvoll, aber sparsam Ausdruck auf Papier oder Leinwand.

Die Mythen der Shona, einem Stamm in Zimbabwe, sind in den Skulpturen aus Serpentin oder anderen Halbedelsteinen beseelt. Sie stellen eine Verbindung zu den antiken Steinbauten mit den Vogelskulpturen des Landes her. Caleb und Anna Beisse-Munemo wollen den Künstlern helfen, mit ihrer besonderen Kunst Spuren zu hinterlassen.

Zu den besonderen Künstlern zählt auch Sam Mabeu. "Wir haben ihn unter unsere Fittiche genommen und verkaufen seine Kunst", sagt Anna Beisse-Munemo. Der 39-jährige Künstler wuchs in Harare auf. Er zeigt in der Ausstellung mehrere Skulpturen, vor allem Porträts. "Die Kunst erfüllt meine Seele", sagt Mabeu über sich selbst. Für ihn sei die Bildhauerei wie das Reiten auf einer großen Welle: Man wisse nie, wo sie hinführt.

Diese Reise begann bereits sehr früh. In der Schule entdeckte Mabeu seine Liebe zur bildenden Kunst. Er entwickelte seinen eigenen Stil, was ihm schnell den Durchbruch und die Anerkennung anderer Künstler einbrachte. Mit der Teilnahme an einem Kunstprogramm in Harare festigte der Künstler sein Talent und entwickelte es weiter. Die Zusammenarbeit mit berühmten Bildhauern stärkte sein Selbstvertrauen.

Mabeu lässt sich vor allem von der Natur mit all ihren Formen und Farben inspirieren. Er glaubt, dass jedem Stein ein eigener Geist innewohnt. "Meine Aufgabe als Bildhauer ist, diesen zu enthüllen", sagt Mabeu. Er arbeitet hauptsächlich mit sehr harten Steinen, die er mit unterschiedlichen Werkzeugen bearbeitet. Einige Skulpturen bestehen aus einer Kombination von natürlichen und fein polierten Oberflächen. "Damit möchte ich meine Wertschätzung gegenüber der Natur ausdrücken", sagt der Künstler.

Seine Ideen und Gefühle drückt er mit unbegrenzten, lebendigen Formen aus. Auch historische Hintergründe spielen in seinen Werken eine Rolle. Mabeu lebt mit seiner Frau und seinem Kind in Nürnberg.

Die Ausstellung in der Galerie Hesse, Fiernhagen 32, ist bis Sonntag, 2. Oktober, zu sehen. Geöffnet ist sonnabends und sonntags von 11 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung unter Telefon (0152) 29554908 oder (0176) 24158878.  

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