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Notquartier am Hespe ist fertig

Garbsen Notquartier am Hespe ist fertig

Der Umbau der Förderschule Am Hespe zu einer Notunterkunft läuft. Am 6. Oktober soll alles fertig sein. Einen Tag vorher ist die interessierte Öffentlichkeit von 16 bis 17 Uhr zu einem Rundgang eingeladen.

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Das Gebäude der Förderschule Am Hespe soll vorübergehend Flüchtlingsunterkunft werden. 

Quelle: Bernd Riedel

Garbsen. Bei Iris Metge geht es in diesen Tagen viel um das Thema Flüchtlinge. Garbsens Sozialdezernentin hat für die Unterbringung zu sorgen, für die Betreuung der Ankommenden, die Eingliederung der Kinder in die Kita und Schulen.

Jede Woche ändern sich die Zahlen, jede Woche liegen neue Angebote für mietbare Immobilien auf ihrem Tisch. Manche Offerte zerschlägt sich wieder. Wer Interesse hat, kann sich am Montag, 5. Oktober, eine solche Unterkunft ansehen: Die Förderschule Am Hespe in Berenbostel an der Ludwigstraße.

Die zwölf Förderschüler sind in die Realschule umgezogen, Vereine und Nachbarschulen haben ihre Sportgeräte aus der Halle geholt. Der Umbau zu einer Notunterkunft läuft. Am 6. Oktober soll alles fertig sein. Einen Tag vorher ist die interessierte Öffentlichkeit von 16 bis 17 Uhr zu einem Rundgang eingeladen. Das Quartier soll vom DRK betrieben. Maximal 92 Menschen finden dort Platz. „Die Schule soll nur möglichst bis zum Jahresende als Notfallunterkunft dienen“, sagt Metge. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, zum Jahresbeginn 2016 andere Möglichkeiten zu finden.“ Ob die Rechnung aufgeht, hängt von der Zuwanderung in den nächsten Wochen ab.

Metge braucht nicht nur Räume, sie sucht auch ehrenamtliche Helfer: Integrationslotsen für die Ankommenden. Zusammen mit der Volkshochschule Hannover-Land bietet die Stadt ab November eine Qualifizierung zum Integrationslotsen an. Die Ehrenamtlichen erhalten im Kurs das nötige theoretische Rüstzeug. Interessierte sind am Dienstag, 13. Oktober, um 18 Uhr im Rathaus zu einem Informationsabend willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Unterdessen stabilisiert sich das Netzwerk der Unterstützer. Dazu zählen inzwischen Kirchengemeinden, das Sozialprojekt Neuland, das Diakonische Werk, die Tafel, der Integrationsbeirat, DRK, Stadt und die ersten ausgebildeten Integrationslotsen. Der Zusammenschluss nennt sich „Netzwerk Willkommen“.

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