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Land übernimmt Notunterkunft in Altgarbsen

Garbsen Land übernimmt Notunterkunft in Altgarbsen

Die ehemaligen Arvato-Logistikhallen in Altgarbsen sollen bis Anfang Mai für 600, später für bis zu 1000 Flüchtlinge ausgebaut werden. Ab Dienstag steht die Notunterkunft unter der Regie des Landes.

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Möbel statt Mode: Im Oktober 2015 hatten THW-Helfer, Feuerwehr, Region und Johanniter das Notquartier in den leeren Logistikhallen von Arvato eingerichtet. Jetzt sollen die Hallen für 600 bis maximal 1000 Bewohner hergerichtet werden.

Quelle: Feuerwehr Garbsen

Altgarbsen. Es ist ein Regiewechsel, mehr nicht: Im Oktober hatte die Region Hannover die Unterkunft in Betrieb genommen, im Auftrag des Landes Niedersachsen. Das Land hatte die Region um Amtshilfe gebeten, weil seine Erstaufnahmeeinrichtungen in Friedland, Bramsche, Braunschweig und Oldenburg völlig überlastet waren. Jetzt entlastet das Land die Region wieder und nimmt das Quartier selbst in die Hand. Die Hausleitung obliegt weiterhin dem Johanniter-Ortsverband Wunstorf-Steinhuder Meer.

Das Land betreibt die Unterkunft als Notquartier. Flüchtlinge werden dort erstversorgt, aber nicht registriert. So lange sie nicht registriert und auf Kommunen verteilt sind, dürfen die Kinder keine Kitas oder Schulen besuchen. Die Stadtverwaltung muss sie allerdings als Einwohner registrieren. Mehr hat die Stadt mit der Unterkunft nicht zu tun, heißt in einer Pressemitteilung der Stadt. Für den gesamten Betrieb sowie die Sicherheit trägt das Land die Verantwortung.

Nach Angaben der Stadt ist die Unterkunft derzeit leer. Alle Flüchtlinge sind auf Kommunen verteilt worden. Die erste Halle war für 200 Bewohner ausgelegt. Die Zahl ist bisher immer unterschritten gewesen. Bis Anfang Mai lässt das Land das Notquartier für 600 Menschen ausbauen, die maximale Kapazität der angemieteten Hallen liegt wie bisher bei 1000 Menschen.

Die Stadt zieht aus dem Notquartier einen Vorteil: Für jeden Flüchtling, der dort untergebracht ist, verringert sich die Aufnahmeverpflichtung der Stadt um die Hälfte. Sollte das Quartier irgendwann voll belegt sein, müsste Garbsen 500 Menschen weniger aufnehmen. Nach den Osterferien wollen Stadt und Land alle interessierten Einwohner umfangreich informieren, schreibt Stadtsprecher Benjamin Irvin.

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Von Redakteur Markus Holz

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