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Neuland gewinnt Elisabethpreis der Caritas

Garbsen Neuland gewinnt Elisabethpreis der Caritas

Das ökumenische Sozialprojekt Neuland ist für seine Initiative „Mit Neuland auf Wohnungssuche mit Geflüchteten“ mit dem Elisabethpreis der Caritas ausgezeichnet worden. 

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Treffen sich bei der Preisverleihung: Juror Hans Georg Ruhe (von links), Kathrin Osterwald und Hamid Al Iriani, Caritasdirektor Achim Eng und Mohammad Baghdadi von der Jury.

Quelle: Caritas

Garbsen/Hildesheim.  Für seine Initiative „Mit Neuland auf Wohnungssuche mit Geflüchteten“ ist das ökumenische Sozialprojekt Neuland mit dem Elisabethpreis der Caritas ausgezeichnet worden. 39 Projekte und Initiativen aus Niedersachsen hatten sich darum beworben. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 3000 Euro verbunden. Projektkoordinatorin Kathrin Osterwald und Hamid Al Iriani, einer der Ehrenamtlichen, die das Projekt betreuen, nahmen den Preis aus den Händen von Caritasdirektor Achim Eng entgegen.

Es gibt bereits Erfolge

Seit dem März 2016 unterstützt das Sozialprojekt Neuland Flüchtlinge bei der Wohnungssuche. „Sprachprobleme, Vorurteile und ein Wirrwarr an Formularen hatten diese Hilfe notwendig gemacht“, sagte Kathrin Osterwald. Die Nachfrage ist nach wie vor so groß, dass sich mittlerweile mit Alois Kuder von der Kirchengemeinde St. Raphael und mit Hamid Al Iriani zwei Ehrenamtliche darum kümmern. Sie recherchieren mit den Flüchtlingen im Internet, füllen mit ihnen Formulare aus, stellen Kontakte zu Vermietern her und begleiten die Besichtigungstermine. Und es gibt Erfolge. „Die Vermittlungsquoten sind nicht riesig,  aber die Menschen haben bei Neuland einen Ort, an dem sie Unterstützung finden“, sagt Osterwald. Der Preis sei eine schöne Wertschätzung für das Projekt.

Preis wird alle zwei Jahre vergeben

Der Elisabethpreis der Caritas im Bistum Hildesheim würdigt alle zwei Jahre Initiativen und Projekte in einem Arbeitsfeld. Zur Jury gehörten Weihbischof Nikolaus Schwerdtfeger, Marietta Tebbenjohanns von der Flux Flüchtlingshilfe in Hildesheim, Laura Müller vom Flüchtlingsrat Niedersachsen, Hans Georg Ruhe, Stellvertretender Vorsitzender der Caritas Goslar, Mohammad Baghdadi vom Arbeitskreis Asyl Bodenburg sowie Diözesan-Caritasdirektor Achim Eng.

Wer selbst Unterstützung sucht oder vor allem Wohnraum zu Verfügung stellen kann, erreicht das Sozialprojekt Neuland im Nachbarschaftsladen an der Wilhelm-Reime-Straße 2 unter Telefon (05131) 97225 und per E-Mail an neuland_oeku@freenet.de.

Von Jutta Grätz

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