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Schulen stehen vor Aufbruch in neue Zeit

Garbsen Schulen stehen vor Aufbruch in neue Zeit

Mäuse und Mülltonnen - nur zwei Akteure im Mittelpunkt des integrativen Musik-Theater-Kulturprojekt "Aufbruch". Das Projekt haben die Georg-Elser-Hauptschule als Gastgeber und Opus Einhundert ins Leben gerufen.

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Die Mülltonnen-Combo fungiert als Pfadfinder zu den einzelnen Aufführungsorten des integrativen Theaterprojektes "Aufbruch".

Quelle: Lütjens

Berenbostel. Beteiligt sind der siebte Jahrgang der Georg-Elser-Hauptschule, der fünfte Jahrgang der Realschule Berenbostel, die Erstklässler der Grundschule Stelingen sowie Mitarbeiter aus den Werkstätten der Lebenshilfe Seelze. Bei Opus Einhundert handelt es sich um eine gemeinnützige Gesellschaft aus Bremen. Ein Teil ihrer Arbeit besteht aus integrativen Theaterprojekten, um unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen in kulturellen Vorhaben zusammen zu bringen.

Für das aktuelle Projekt "Aufbruch" sind die Intensivproben in vollem Gange. Das Thema Aufbruch ist vielfältig und bedeutet für jeden etwas Anderes: Aufbruch zu neuen Ufern, Aufbruch in ein anderes Leben oder eine neue Zukunft. Für die Georg-Elser-Schule und die Realschule Berenbostel bedeutet es Aufbruch in eine neue Schulform mit der Zusammenlegung zur Oberschule.

Die Schüler und die Mitarbeiter aus den Werkstätten der Lebenshilfe erarbeiten auf der Basis eigener Ideen ihren Aufbruch. "Das Ergebnis ist ein Stationentheater, in dem szenische, musikalische und choreografische Elemente, Schattentheater und Film in einem Rundgang durch beide Schulen inszeniert werden", sagt Bernd Boeck, Leiter der Georg-Elser-Schule. Die "Mülltonnen-Combo" führt als Pfadfinder die Besucher in Gruppen zu den jeweiligen Aufführungsorten.

Die Vorbereitungen für das Projekt haben bereits kurz nach Schuljahrsbeginn im vorigen Sommer angefangen. Es folgten Einzelproben der jeweiligen Gruppen mit Zwischenpräsentationen für alle. "Auf diese Weise sehen alle den Stand der Dinge, sie lernen sich besser kennen und sich gegenseitig zu schätzen", sagt Silke Schumacher-Lange von Opus Einhundert.

Die Premiere beginnt am Donnerstag, 16. März, um 18 Uhr in der Georg-Elser-Schule. Weitere Aufführungen sind am Freitag, 17. März, um 10.30 und 18 Uhr vorgesehen. Karten zum Preis von 5 Euro sind im Sekretariat der Hauptschule erhältlich. Teile der Aufführung werden auch im Kulturzelt der Region zu sehen sein, das im September in Garbsen Station macht.

Im vorigen Jahr verwirklichte Opus Einhundert zum 50-jährigen Bestehen der Lebenshilfe Seelze das Projekt "KlangKörper". Ebenfalls mit Schülern, Senioren und Menschen mit Behinderungen realisierte die Gruppe die früheren Projekte "LebensZeit" und "AusZeit".

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