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Meyenfelder über Osterwalder Ortsschild verärgert

Garbsen/Meyenfeld/Osterwald Meyenfelder über Osterwalder Ortsschild verärgert

Ein Ortseingangsschild um 200 Meter vorzuziehen und dabei Gemarkungsgrenzen zu ignorieren, wie zwischen Meyenfeld und Osterwald geschehen – das ist nach Meinung von Lesern der Leine-Zeitung inakzeptabel. Vor allem sei es für Auswärtige irreführend. Häufigster Vorschlag: das Ortsschild direkt auf der Gemarkungsgrenzen aufzustellen und beidseitig zu beschriften.

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Steht dieses Ortsschild Osterwald zu weit vorn an der B6? Nein, sagt die Verwaltung.

Quelle: Bernd Riedel

Meyenfeld/Osterwald. Die Verkehrsabteilung der Stadtverwaltung hatte das neue Osterwalder Ortsschild vor Kurzem direkt an die B 6 setzen lassen – obwohl nördlich der B 6 noch Meyenfelder Gebiet ist. Das habe verkehrsrechtliche Beweggründe, sagt die Verwaltung, auf diese Weise werde der Abschnitt zwischen Bundesstraße und der Kreuzung Molkereistraße/Koppelknechtsdamm zu einem innerörtlichen Bereich. Es gelte dann Tempo 50, und das Parken am Straßenrand sei nun auch erlaubt – und das komme den Nutzern des Gewerbegebietes entgegen.

„Wir als Meyenfelder finden es eine Frechheit, das Ortsschild von Osterwald an diese Stelle zu setzen“, schreibt allerdings Peter Klein, als Meyenfelder komme man sich „langsam vor wie ein Garbsener zweiter Klasse“. Viele Meyenfelder seien verärgert, und fühlten sich „in ihrer Zugehörigkeit zur Ortschaft Meyenfeld beschnitten“, schreibt Cord-Henning Finke. Finke befürchtet außerdem Irritationen und damit Verzögerungen bei Einsätzen von Feuerwehr und Rettungsdiensten. Ein Havelser weist daraufhin, dass an der Gemarkungsgrenze zwischen Marienwerder und Havelse vor einigen Jahren etwas Ähnliches versucht worden sei – und rückgängig gemacht werden musste.

Ortsbürgermeister Günther Barthel hat eine offizielle Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt. Er hält die Versetzung des Ortsschildes für unzulässig. Nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) müssten beide Ortstafeln etwa auf gleicher Höhe aufgestellt werden, schreibt Barthel in seiner Anfrage. Die Stadtverwaltung seiner Ansicht nach gegen die StVO. Barthel möchte wissen, warum sie das tue, und fragt zuletzt unmissverständlich: „Wann korrigiert die Stadtverwaltung ihre Fehler?“

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