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Hoffnung für Verkehrsberuhigung Leistlinger Straße

Garbsen Hoffnung für Verkehrsberuhigung Leistlinger Straße

Die Leistlinger Straße lässt den Meyenfeldern keine Ruhe: Es gibt einen erneuten Vorstoß aus dem Ortsrat, die Tempo-30-Zonen auszuweiten und zusammenzuschließen. Zusätzlich geben die Untersuchungen zum sogenannten Masterplan Mobilität neue Hoffnung.

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Morgens um 8 Uhr auf der Leistlinger Straße vor der Kita: Es wird eng und gefährlich.

Quelle: Bernd Riedel

Meyenfeld. Montagmorgen zwischen 7.45 und 8.15 Uhr auf der Leistlinger Straße vor der Kita: Der Verkehr rollt im Sekundentakt: Autos, Busse, Transporter, Baumaschinen, Lastwagen. Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto oder zu Fuß, halten vor dem Dorfplatz, der voll beparkt ist, und auf der anderen Seite, wo es einen breiten Gehweg gibt, aber auch der Radverkehr in beiden Richtungen läuft. Über die Straße zu kommen, ist ein Geduldsspiel. Durch die geparkten Autos wird der Verkehr gebremst und staut sich, manchmal in beide Richtungen.

An einem neuen Konzept für eine Verkehrsberuhigung vor dem Kindergarten arbeitet die Stadtverwaltung nicht. Diese Auskunft gibt Dirk Perschel, Fachbereichsleiter Verkehr in der Stadtverwaltung, im Ortsrat auf eine Frage von Angela Thimian-Milz (Unabhängige). Bisher sind Ortspolitiker und Eltern daran gescheitert, vor der Kita eine Fußgängerampel installieren zu lassen. Es gilt Tempo 30, viele Autofahrer halten sich nicht daran. Schon im April 2013 hatte die CDU/FDP-Gruppe im Rat den Antrag gestellt, die Lage auf der Leistlinger Straße zu entschärfen. Seither gab es mehrere Anläufe. Zuletzt hatte die Region Hannover die Ausführung eines Ratsbeschlusses untersagt, da die verkehrsrechtlichen Voraussetzungen weder für eine Ampel noch für einen Überweg gegeben seien. Bürgermeister Christian Grahl sieht Handlungsbedarf. Die Wahrnehmung vor Ort und die fachliche Beurteilung seien unterschiedlich, sagte er im Ortsrat: "Wir werden hier eine Lösung finden, da bin ich zuversichtlich." Er sei offen für jede neue Idee.

Auf Vorschlag von Günther Petrak (Unabhängige), dem sich im Ortsrat alle Fraktionen anschlossen, wird der ältere Plan aufgegriffen, Tempo 30 vom Abschnitt Im Bleeke, entlang der Front des Seniorenheims, einzurichten und bis zur Tempo-30-Zone vor der Kita auszuweiten, um auf der Durchgangsstraße insgesamt das Tempo zu drosseln. Es könne sich dabei aber nur um eine Teillösung handeln, sagt Willi Thiele (SPD).

Es gibt auch Hoffnung im Zusammenhang mit dem Masterplan Mobilität. Mit dem Masterplan soll ein zukunftsfähiges Verkehrskonzept für die gesamte Stadt erstellt werden, in dem alle Verkehrsteilnehmer angemessen berücksichtigt werden. Im Mai sollen 10.000 Haushalte nach ihrem Mobilitätsverhalten befragt werden, sagt Perschel. Sie sollen Auskunft darüber geben, welche Verkehrsmittel sie benutzen, welche Wege sie wann fahren und mehr. "Danach können wir die Verkehrsprognose machen." Die Analyse beziehe sich auch auf die ganze Leistlinger Straße. Im November oder Dezember gebe es konkrete Ergebnisse.

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