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Projekt Dorfplatz Horst in greifbarer Nähe

Garbsen Projekt Dorfplatz Horst in greifbarer Nähe

Die Realisierung eines Dorfplatzes für Horst ist in greifbare Nähe gerückt. Der Ortsrat sprach sich einstimmig dafür aus, die Wertstoffinsel von der Lehmstraße an den Festplatz zu verlegen - vorläufig, und das Projekt Barrierefreie Wertstoffinsel zusammen mit der Region Hannover als eine Art Pilotprojekt zu betreiben.

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Auf dem Areal an der Lehmstraße, auf dem sich viele Horster einen Dorfplatz wünschen, stehen noch unbehelligt die Wertstoffcontainer.

Quelle: Anke Lütjens

Horst. Die Anlage eines Dorfplatzes in Horst, der vor dem Stadtarchiv entstehen soll, war bisher immer daran gescheitert, dass für die dortige Wertstoffinsel kein Standort gefunden werden konnte. Der von vielen bevorzugte Standort vor dem Jibi-Markt am Ortseingang hatte bisher nicht verwirklicht werden können. Unter anderem weil auch die Unternehmensleitung Einwände hatte. Vor allem aber scheuten viele davor zurück, eine Wertstoffinsel derart prominent am Straßenrand zu positionieren. Daher kam der Vorschlag auf, sie unterirdisch mit oberirdischer Einwurfmöglichkeit zu bauen. Dieser Vorschlag mündete in ein Projekt Barrierefreiheit, das Ortsratsherr Wolfgang Steinberg (CDU) vorantrieb. Es ist kostspielig, und bisher haben sich nach Angaben der Verwaltung nur der Altglasverwerter, nicht der Altkleider- und der Papierverwerter einverstanden erklärt.

Die Gleichstellung von Behinderten sei keine Vielleicht-Vorschrift, argumentierte Steinberg, man dürfe das Problem nicht geringschätzen. Das wollte auch niemand. Trotzdem hält es die Verwaltung für erforderlich, zusammen mit der Region zu agieren, die für die Abfallbewirtschaftung zuständig ist. Die Region einzubeziehen, das laufe dann wohl auf eine Beerdigung des Projekts erster Klasse hinaus, sagte Steinberg enttäuscht.

Von rund 1000 Wertstoffinseln in der Region Hannover seien nur zwei barrierefrei konzipiert, sagte Dirk Perschel, Fachbereichsleiter Umwelt in der Stadtverwaltung, das zeige, welch hoher Aufwand nötig sei. Bürgermeister Christian Grahl sagte, die Verwaltung wolle das Projekt Barrierefreie Wertstoffinsel als eine Art Pilotprojekt vorantreiben: "Wir wollen prüfen, was alles dafür in Bewegung gesetzt werden muss und am Ball bleiben", sagte Grahl.

Der Ortsrat sprach sich einstimmig für beide Optionen aus: erstens, vorläufige Verlegung der Wertstoffcontainer in konventioneller Art an den Festplatz, um den historischen Ort am Archiv als Dorfplatz auszubauen, außerdem soll die Einrichtung einer barrierefreien Wertstoffinsel nicht aus den Augen verloren werden. Für die Finanzierung des Dorfplatzes sind bereits 80.000 Euro in den Haushalt eingestellt worden.

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