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Vier Freunde und die dicken Dinger

Garbsen Vier Freunde und die dicken Dinger

Angefangen hat alles aus einer Bierlaune beim Osterfeuer. Kürbisse züchten war die Idee, so groß und schwer wie möglich. Seit fast 20 Jahren ziehen zwei Kürbisclubs aus Osterwald und Heitlingen um die Wette. Vier der Kürbiszüchter teilen sich ein Feld. Das klappt gut, trotz aller Konkurrenz.

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Gute Freunde (von links): Reiner Michler mit Heinrich Dannenbrink von den Kürbisfreunden Heitlingen und Friedrich Wilhelm Brackmann mit Oliver Kiehn vom Kürbisclub Osterwald.

Quelle: Benjamin Behrens

Osterwald/Heitlingen. Etwas versteckt hinter den Grundstücken an der Straße "Vor den Höfen" in Heitlingen liegt es, das Kürbisfeld, das regelmäßig Gewinner beim Wettwiegen hervorbringt. Vier Züchter bauen dort die organge farbenen Gewächse an. Das Spitzenergebnis liegt bisher bei 327 Kilogramm. Zwei von ihnen gehören zu den Kürbisfreunden Heitlingen, die anderen sind Mitglied im Kürbisclub Osterwald. Wer schafft es, das letzte bisschen Gewicht aus dem Kürbis herauszukitzeln? Bei aller Konkurrenz: Es könnte auf dem Acker kaum harmonischer zugehen.

"Der Gedanke kam an einem Osterfeuer", erinnert sich Heinrich Dannenbrink von den Kürbisfreunden Heitlingen. Kürbisse züchten, so groß wie möglich, wie es in den USA viel betrieben wird. 1997 gründeten sich die Kürbisfreunde Heitlingen, 2001 zog der Kürbisclub Osterwald nach. Die meisten Mitglieder züchten im eignen Garten. Dannenbrink und Reiner Michler von den Heitlingern sowie Oliver Kiehn und Friedrich Wilhelm Brackmann vom Kürbisclub Osterwald reichte das nicht. Auf der ehemaligen Pferdeweide teilen sich die vier eine Fläche von 5000 Quadratmetern.  "Wir haben eine Ringleitung gelegt", erklärt Oliver Kiehn. 500 Meter Schlauch bringen Wasser direkt an die Wurzeln. Zeitschaltuhren regeln automatisch, wann gewässert wird. Das Düngen ist eine Wissenschaft für sich, da lässt sich keiner in die Karten schauen. Blaukorn, Stickstoff, so etwas in der Richtung.

Trotzdem läuft es sehr harmonisch auf dem Kürbisfeld. "Jeder findet seine Aufgabe", sagt Brackmann. "Die Konkurrenz ist nebensächlich. Das zeichnet uns aus", bekräftigt Dannenbrink. Oft sitzen die Freunde einfach zusammen und genießen die Sonne. "Ich fühle mich sehr wohl hier", sagt Dannenbrink und blickt übers Feld. Am Freitag, 30. September, steht das Wiegen bei den Kürbisfreunden Heitlingen an. Die Vorlage aus Osterwald: 165,8 Kilogramm.

Von Benjamin Behrens

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