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Partnerstädt beschwören ihre Freundchaft

Garbsen/Schönebeck Partnerstädt beschwören ihre Freundchaft

Mit einem Festakt in Schönebeck in Sachsen-Anhalt haben Garbsen und die Stadt an der Elbe das 25-jährige Bestehen ihrer Partnerschaft gefeiert. Die Bürgermeister beider Städte haben die Verbindung noch einmal neu beurkundet.

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Bevor Bert Knoblauch (Mitte) und Christian Grahl das Bierer Berg-Fest eröffnen, haben sie die Freundschaft per Urkunde erneuert.

Quelle: Stadt Garbsen

Garbsen. Da steckt der Bus und kann nicht weiter, mitten in Schönebeck. Eine Brücke ist zu niedrig. An Bord: die rund 40-köpfige Delegation aus Garbsen. Sie wird lange erwartet beim Festakt im Rathaus. Es gilt, ein Vierteljahrhundert Städtepartnerschaft zu würdigen - mit 45 Minuten Verspätung.

1990 war es eine Partnerschaft der Verwaltungen. Garbsener halfen nach der Wiedervereinigung beim Aufbau der Stadt in Sachsen-Anhalt. Bei den Hochwassern 2002 und 2013 wuchs dann in den Fluten der Elbe eine Freundschaft der Feuerwehren. Im Herbst werden sich erstmals Jugendliche aus beiden Städten am Grenzdenkmal Marienborn treffen und über eine Geschichte sprechen, die sie selbst schon nicht mehr erlebt haben.

Das Leben der Partnerschaft liegt heute in der Hand der beiden Partnerschaftsvereine. Maßgeblich mitbegründet haben sie Erika Böker (SPD), Günter Heidkämper (CDU), Kämmerer Heinz Landers und Hartmut Büttner (CDU) aus Stelingen, der für vier Wahlperioden Vertreter der Schönebecker im Bundestag war. Er hielt die Festansprache. „Um die Partnerschaft zwischen unseren beiden Städten ist mir nicht bange. Wir sollten alle Anstrengungen unternehmen, um die Flamme dauerhaft mit Leben zu erfüllen“, sagte Büttner.

Schönebecks Oberbürgermeister Bert Knoblauch, obwohl erst zwei Jahre im Amt, wurde emotional. „Mit dieser deutsch-deutschen Partnerschaft verbinde ich die Treue der Garbsener und unsere Dankbarkeit gegenüber ihnen“, sagte er und dichtete: „Die Menschen von Elbe und Leine stellen ganz viel auf die Beine. Sie reichen sich einfach die Hand und knüpfen ein festes Band.“ Garbsens Bürgermeister Christian Grahl befand: „Heute folgt unsere politische Agenda in Ost und West gleichen Stichworten. Die Aufgaben werden größer. Schön, dass wir dabei Freunde an unserer Seite wissen. Garbsen wird weiter ein treuer Freund bleiben.“

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Von Redakteur Markus Holz

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