„Wir haben die Baustelle stillgelegt, weil Prüfstatik und Entwässerungsplanung noch fehlen“, sagte Hauke. Die Stadt hatte zwar schon im August die Baugenehmigung erteilt, doch komplett müssen die Pläne erst dann vorliegen, wenn mit dem eigentlichen Bau begonnen wird. Am Jahresende hatte es lediglich vorbereitende Arbeiten gegeben, die wegen des starken Winters dann zum Erliegen gekommen waren.
„Nun hat er aber angefangen zu betonieren, das geht nicht“, sagte Hauke. Wyludda kannte den Inhalt der Verfügung gestern noch nicht im Detail und wollte zunächst auch mit seinen Baufirmen sprechen. Nach seinen Angaben ist in den vergangenen Tagen auf der Baustelle lediglich eine Schicht hergestellt worden, auf der es sich sauberer arbeiten lässt.
Stadtbaurat Hauke machte deutlich, dass auch der Stadt nicht an längeren Verzögerungen gelegen ist: „Wir werden die fehlenden Unterlagen sehr kurzfristig prüfen, wenn sie uns vorliegen“, versprach er. Die Bauverwaltung habe jetzt aber nicht anders handeln können, nachdem es mehrfach Hinweise auf das Manko gegeben habe. In einer Drucksache für den Rat hatte Hauke auch die Politik schon darüber informiert, dass Wyludda in persönlichen Gesprächen versichert habe, die Schlechtwetterperiode für die Nachlieferung zu nutzen.
HAZ.de Anmeldung
