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Perspektiven im Handwerk sind gut

Garbsen Perspektiven im Handwerk sind gut

Um ihre Zukunft bräuchten sich die 45 frisch gebackenen Gesellen nicht zu sorgen. Das Handwerk biete reichlich Perspektiven. Das betonten Kreishandwerksmeister Thomas Hinze und Karl-Wilhelm Steinmann, Präsident der Handwerkskammer Hannover am Sonnabend bei der Freisprechungsfeier.

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Obermeisterin Manuela Wegner und Handwerkskammerpräsident Karl-Wilhelm Steinmann gratulieren den Frisörinnen: Jasmin Marschner (Zweite von links), Selma Haslama und Julia Borsuk zum Gesellenbrief.

Quelle: Lütjens

Garbsen. Bei der Veranstaltung der Kreishandwerkerschaft Neustadt-Burgdorf im Förderungs- und Bildungszentrum der Handwerkskammer Hannover haben 45 junge Menschen ihre Gesellenbriefe erhalten. Das sind vier weniger als im Sommer. „Es gab nur wenige, die durchgefallen sind. Die Noten sind befriedigend“, sagt Klaus Michalke, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft.

Ihre Gesellenbriefe erhielten zwei Dachdecker, drei Maler und Lackierer, zwölf Metallbauer, sieben Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik, 16 Elektroniker, zwei Bäcker und drei Frisörinnen.

Und was jetzt? „Sie können im Betrieb bleiben, wechseln oder sich weiterbilden“, sagte Hinze zu den Gesellen. Das Handwerk biete viele Möglichkeiten. Hinze verschwieg aber auch die Probleme nicht. Rund ein Drittel der Betriebe im Kammerbezirk habe Schwierigkeiten, Auszubildende zu finden. „In zehn Jahren werden in Deutschland rund 170 000 Fachkräfte fehlen“, sagte Hinze.

Kammerpräsident Steinmann forderte Betriebe auf, diesen Mangel zu bekämpfen. Die Kammer biete Qualifizierungen, Programme und Gütesiegel wie „Qualität in der betrieblichen Ausbildung“ an. Angebote wie Online- und Unternehmensbörse, Fachkräftebörsen und Apps böten sinnvolle Unterstützung, sagte Steinmann.

Umfrage: Herzlichen Glückwunsch – und wie geht’s jetzt weiter?

Nikolaj Sergeev (25), Seelze: Ich habe nach dem Fachabitur die Ausbildung gemacht, um eine solide Grundlage für das Leben zu haben. Dachdecker ist mein Beruf, aber nicht meine Berufung. Das ist die Musik, damit möchte ich weiter machen. Ich spiele in zwei Bands.

Jasmin Marschner (21), Neustadt: Ich blicke zuversichtlich in die Zukunft. Mein Ausbildungsbetrieb in Hannover hat mich übernommen. Ich will auf jeden Fall Frisörin bleiben. Wichtig ist meiner Ansicht nach die Weiterbildung. Das werde ich in jedem Fall tun.

Christian May (20), Lengede: Ich sehe meine Aussichten als sehr gut an. Seit Anfang Februar habe ich ein unbefristetes Arbeitsverhältnis als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik bei einer Firma in Braunschweig. Ich will Meister werden und eine Firma aufbauen.

Sebastian Glatte (20), Garbsen: Ich bin zuversichtlich, weil der Arbeitsplatz sicher ist. Die Chancen im Handwerk sind gut. Wenn alles klappt, wechsele ich im Sommer als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik zur Stadt Langenhagen. Dort möchte ich bleiben.

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